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Im Jahr 2010 sind in der Schweiz 43 Menschen ertrunken, wie die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) am Donnerstag mitteilte. Das sind ungefähr so viele wie in den vergangenen Jahren. Zu keinen tödlichen Unfällen kam es in Schwimm- und Hallenbädern.

Ertrunken sind 34 Männer, 6 Frauen und 3 Kinder: 19 Menschen starben in einem See, 21 in einem Fluss, zwei verunglückten beim Tauchen. Zudem kam in Altstätten SG ein Mann in einem Wasserschacht ums Leben. Der 51-Jährige hatte sein Mobiltelefon holen wollen, das ihm durch den Gitterost gefallen war.

Am meisten Unglücke ereigneten sich im Kanton Bern (8), gefolgt von Zürich (6), Genf (5) sowie Luzern und Tessin (je 4). Je drei Personen ertranken in den Kantonen Baselstadt und St. Gallen, je zwei im Aargau, in Nidwalden und Schaffhausen. Je eine Person ertrank in Baselland, Neuenburg, Solothurn und Waadt. Aus den restlichen zwölf Kantonen wurden keine Unglücke gemeldet.

Regelmässig über 200 Ertrunkene

Besonders viele Ertrinkungsfälle hatte es im Hitzesommer 2003 gegeben. Damals starben 89 Menschen im Wasser. Bis in die 1970er Jahre ertranken in der Schweiz allerdings noch regelmässig über 200 Menschen pro Jahr. Hinzu kommt, dass ertrunkene Kinder bis 1972 nicht mitgezählt wurden.

Den starken Rückgang der Unfälle führt die Lebensrettungsgesellschaft auf den Bau von Schwimm- und Hallenbädern sowie auf den Schwimmunterricht in der Schule zurück. Auch publiziere die SLRG seit 1961 Baderegeln und hänge diese in Badeanlagen und an Badestellen auf.

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SDA-ATS