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Die Schlagzeilen

SYRIEN: Ein Militärschlag der USA in Syrien rückt näher. Der Ausschuss für Auswärtige Beziehungen des Senats hat mit knapper Mehrheit für einen begrenzten Militäreinsatz in Syrien gestimmt. Mit zehn zu sieben Stimmen und einer Enthaltung befürwortete der Ausschuss eine entsprechende Resolution des Weissen Hauses.

Der Senat wie auch das Repräsentantenhaus müssen aber noch zustimmen. Die USA erwägen, das syrische Regime für dessen mutmasslichen Giftgaseinsatz mit mehr als 1400 Toten vor zwei Wochen zu bestrafen. Der Entwurf sieht eine knappe Militäraktion vor, die höchstens 90 Tage dauern und ohne die Entsendung von Bodentruppen in Syrien stattfinden soll.

G20-GIPFEL: Vor dem G20-Gipfel im russischen St. Petersburg hat der Internationale Währungsfonds (IWF) vor einer Verlangsamung des Wachstums in den Schwellenländern gewarnt. Die Konjunktur in Ländern wie Brasilien, China und Indien habe sich zuletzt abgekühlt und es bestehe das Risiko einer weiteren Verschlechterung.

Das schrieb der IWF in einem Bericht für den zweitägigen Gipfel, der am Donnerstag in St. Petersburg beginnt. Demnach erwartet der IWF, dass in naher Zukunft die Wachstumsimpulse vor allem von den USA kommen werden.

IRAN: Der neue iranische Präsident Hassan Ruhani hat bei seiner Antrittsrede den einflussreichen Expertenrat der Kleriker in die Schranken gewiesen. Die absolute Mehrheit der Menschen habe ihn gewählt, weil er sich entschieden gegen Extremismus, Gewalt, Instrumentalisierung der Religion und Slogans ausgesprochen habe, deren Kosten dann das Volk bezahlen musste, sagte er.

Es sei nicht gut, die internationalen Sanktionen im Zusammenhang mit dem Atomstreit zu verharmlosen. Das Haupteinkommen des Landes sei nun mal der Ölexport. Aber wegen der Sanktionen werde pro Tag eine Million Barrel (je 159 Liter) weniger verkauft. Dies belaste sowohl die Wirtschaft als auch das Leben der Menschen, sagte Ruhani.

ÄGYPTEN: Der katarische Fernsehsender Al-Dschasira hat Ägypten die Störung seiner Sendungen vorgeworfen. Die Störsignale gingen von mehreren Punkten im Osten und Westen der ägyptischen Hauptstadt Kairo aus, wobei drei der Störsender sich auf Militärstützpunkten befänden, erklärte Al-Dschasira.

Der den Muslimbrüdern nahestehende Sender, der breit über die Proteste gegen den Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi durch das Militär Anfang Juli berichtet hatte, kündigte an, Klage gegen die Störungen einzureichen. Er teilte aber nicht mit, bei welcher Instanz die Klage eingereicht werden solle.

MEXIKO: In Mexiko haben erneut zehntausende Lehrer gegen die umstrittene Bildungsreform demonstriert. Obwohl ihre zweiwöchigen Proteste die endgültige Verabschiedung der Reform durch den Senat am Dienstagabend nicht verhindert hatten, gingen die Lehrer erneut im Zentrum der mexikanischen Hauptstadt auf die Strasse.

Ihr Widerstand richtet sich insbesondere gegen die regelmässige Evaluierung ihrer Arbeit, von der künftig ihre Beförderung und Bezahlung abhängig gemacht werden soll. Der konservative Präsident Peña Nieto erklärte dagegen, dank der Reform würden "die Kinder und die Jugend Mexikos eine bessere Bildung" erhalten.

HONDURAS: In Honduras sind weitere vier Menschen am Dengue-Fieber gestorben. Damit stieg die Zahl der Todesopfer in dem mittelamerikanischen Land auf 21, wie die Zeitung "El Heraldo" unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden berichtete.

In ganz Mittelamerika sind einem Bericht der Zeitung "La Prensa" zufolge bislang 36 Menschen der Epidemie zum Opfer gefallen. Honduras hatte wegen des Dengue-Ausbruchs Ende Juli den nationalen Notstand ausgerufen. In Nicaragua wurden rund 400'000 Häuser ausgeräuchert.

MODE: Gelungener Auftakt für Michael Kors: Der US-Designer hat kurz vor Beginn der New Yorker Fashion Week einen begehrten Modepreis erhalten.

Der 54-Jährige sei mit dem "Couture Council Award for Artistry of Fashion" ausgezeichnet worden, teilte das Mode-Institut der New Yorker State University (FIT)mit. Kors habe mit seinem "aussergewöhnlichen Talent" eine internationale Marke aufgebaut, die die Essenz des zeitgenössischen US-Designs verkörpere.

ENERGIEWENDE: Der Bundesrat hat für seine Energiestrategie 2050 nicht viel Lob erhalten: AKW-Kritiker begrüssen sie zwar grundsätzlich, vermissen aber Laufzeitbeschränkungen für Atomkraftwerke.

Unzufrieden sind die meisten bürgerlichen Kräfte - aus ihrer Sicht greift der Staat zu stark in den Markt ein.

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SDA-ATS