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Am Kantonsspital Aarau mussten rund 50 Operationen verschoben werden, weil innert weniger Tage beide Operationsmikroskope ausgefallen waren. (Symbolbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Am Kantonsspital Aarau haben nach einer Instrumenten-Panne Ende 2017 Dutzende geplante Eingriffe verschoben werden müssen. Innert zehn Tagen waren beide Operationsmikroskope der Klinik kaputt gegangen.

Die OPs wurden danach abgesagt, wie aus einer Mitteilung des Spitals im jüngsten Aargauer Kantonsblatt hervorgeht. Wegen des unglücklichen Zufalls hätten etwa 50 geplante Eingriffe verschoben werden müssen, sagte eine Spital-Sprecherin der "Aargauer Zeitung" vom Freitag. Die Sicherheit der Patienten sei nicht gefährdet gewesen.

Die acht und elf Jahre alten Fluoreszenzmikroskope kamen demnach etwa bei Hirntumoren, Hirnblutungen und Eingriffen an der Wirbelsäule zum Einsatz. Der Ersatz kostete gemäss Kantonsblatt total knapp eine Million Franken. Bis zur Lieferung der Ersatzgeräte operierten die Ärzte mit einem gemieteten Mikroskop.

Das Kantonsspital Aarau ist das grösste Spital des Kantons Aargau und zählt zu den grössten Zentrumsspitälern der Schweiz. Es führt laut eigenen Angaben über 27'000 stationäre und 520'000 ambulante Behandlungen pro Jahr durch.

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SDA-ATS