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Wien - Journalisten leben gefährlich: In den ersten acht Monaten dieses Jahres haben weltweit 52 Medienvertreter gewaltsam ihr Leben verloren.
"Das sind 4 mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres - und 52 zu viele", sagte die Interimsdirektorin des Internationalen Presse Instituts (IPI), Alison Bethel McKenzie, am Sonntag in Wien. Das Institut setzt sich für Medienfreiheit auf der ganzen Welt ein und hält derzeit in der österreichischen Hauptstadt anlässlich seines 60. Jubiläums einen Weltkongress ab.
Insgesamt seien im vergangenen Jahr 110 Journalisten ihrem Beruf zum Opfer gefallen: "Und jetzt, im Jahr 2010, sind wir auf dem Weg zu einer ähnlich schlimmen Zahl", sagte McKenzie.
Das gefährlichste Land für Medienvertreter sei Mexiko, wo seit Januar zehn Reporter ermordet wurden, hiess es. Das IPI führt seit 1997 eine Liste, auf der jährlich die weltweit getöteten Journalisten verzeichnet werden.
Zugleich wurde in Wien "Radio Okapi", eine Radiostation in der Demokratischen Republik Kongo, mit dem "IPI Free Media Pioneer Award" ausgezeichnet. Der Radiosender habe seit seiner Gründung 2002 durch freien Informationsfluss zu Frieden und Demokratisierung in dem afrikanischen Land beigetragen, hiess es.
Der letzte Tag des bis Dienstag dauernden IPI-Kongresses wird in Bratislava stattfinden. Zu dem Treffen wurden neben Politikern auch mutige Journalisten aus Ländern eingeladen, in denen die Medienfreiheit noch weitgehend eingeschränkt ist. Das Institut mit Hauptsitz in Wien wurde 1950 in New York gegründet.

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SDA-ATS