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In der Schweiz hat im vergangenen Jahr jede Person über ein Kilo Fleisch pro Woche gegessen. Damit stieg der Fleischkonsum nach einem Rückgang im vergangenen Jahr wieder an. Insgesamt wurden im ganzen Land 427'138 Tonnen Fleisch verspiesen.

Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme um 3,3 Prozent. 2009 war der Fleischkonsum um 1,9 Prozent gesunken. Pro Kopf zählte die Branchenorganisation Proviande 2010 einen durchschnittlichen Verzehr von 53,6 Kilo, wie sie am Mittwoch mitteilte. Das ist der höchste Wert in den letzten zehn Jahren.

Am liebsten esse die Bevölkerung Schweinefleisch, heisst es weiter. Der Konsum stieg weiter um fast vier Prozent an auf 201'919 Tonnen. An zweiter Stelle liegt Rindfleisch mit einer Zunahme um 2,9 Prozent auf 89'254 Tonnen.

Auf Rang drei in der Gunst der Fleischliebhaber liegt Geflügel, das 2010 um 3 Prozent auf 87'665 Tonnen zulegen konnte. Einzig das teure Kalbfleisch wurde im vergangenen Jahr weniger gegessen - der Konsum sank um 1,5 Prozent auf 25'116 Tonnen.

80 Prozent kommt aus der Schweiz

Der Grossteil des in der Schweiz verzehrten Fleisches stammt auch aus dem Inland: Insgesamt 80 Prozent. Fast Selbstversorger ist die Schweiz beim Kalb- und beim Schweinefleisch. Dort betragen die Anteile der Schweizer Produktion 98,4 respektive 94,5 Prozent. Das Rindfleisch stammt zu 84,5 Prozent aus der Schweiz.

Das Geflügel kommt zu 50,3 Prozent aus der Schweiz. "Die Schweiz ist traditionell eher ein Schweine- und Rinderproduktionsland", sagte Proviande-Direktor Heinrich Bucher auf Anfrage. In der Schweiz fehle es an Produktionskapazitäten für Geflügel. Weiter sei das Geflügel aus dem Ausland auch deutlich günstiger.

Einen geringen Inlandanteil weist übrigens auch das Wild auf: Bloss 22,2 Prozent des Fleisches kommen aus der Schweiz.

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SDA-ATS