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53 Millionen Franken für Ausmusterung von Kanonen und Minenwerfern

Verteidigungsminister Ueli Maurer lässt Kanonen in Festungen sowie Festungsminenwerfer liquidieren. Die Armee braucht die Waffen heute nicht mehr. Die Ausmusterung kostet bis zu 53 Millionen Franken. Jährlich lassen sich damit 30 Millionen Franken sparen.

Ausser Dienst gestellt werden die verbliebenen Batterien mit Bisonkanonen an vier Standorten sowie Festungsminenwerfer. Die Waffen wären heute kaum mehr von Nutzen zur Abwehr eines militärischen Angriffs, hielt das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Mittwoch fest. Der Armee fehle es zudem auch an der Munition.

Im sicherheitspolitischen Bericht 2010 hat der Bundesrat angekündigt, er werde veraltete Festungsanlagen und nicht mehr benutzbare Sperrstellen so rasch als möglich stilllegen. Bundesrat Maurer werde dies nun umsetzen, heisst es im Communiqué. Dagegen bleiben die moderneren permanenten Anlagen bestehen.

Wegen der Liquidierung wird auch die Abteilung 13 der Festungsartillerie in diesem Jahr ihren letzten Wiederholungskurs im angestammten Gebiet absolvieren.

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