Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Hanoi - Beim Durchzug des Taifuns "Conson" sind auf den Philippinen, in China und in Vietnam mindestens 71 Menschen gestorben. Wie die vietnamesischen Behörden am Sonntag mitteilten, starb eine Frau in der Provinz Thanh Hoa, rund zehn Menschen wurden vermisst.
"Conson" hatte Vietnam am Samstagabend erreicht, die schwersten Verwüstungen hatte er zuvor auf den Philippinen angerichtet, wo mindestens 68 Menschen starben.
Nach Angaben der Vereinten Nationen handelte es sich bei der in Vietnam ums Leben gekommenen Frau um eine Touristin. Die UNO sprach zudem von mehreren Verletzten und elf Vermissten. "Conson" habe von 300 Häusern die Dächer abgerissen. Vietnamesischen Behördenangaben zufolge handelte es sich bei den meisten Vermissten um Fischer. "
Conson" verlor inzwischen an Stärke, verursachte im Norden und im Zentrum des Landes aber nach wie vor Regenfälle. Etwa 30'000 Menschen waren vor dem Eintreffen des Sturms in Vietnam in Sicherheit gebracht worden. Tausende Soldaten waren im Einsatz, um Betroffenen zu helfen.
Tausende Häuser zerstört
Der Taifun hatte bereits am Dienstag mit voller Wucht die Philippinen und die Hauptstadt Manila getroffen. Nach Angaben des Chefs des Zivilschutzes in Manila, Benito Ramos, starben mindestens 68 Menschen. Am Sonntag bargen die Einsatzkräfte demnach drei Leichen aus einem gesunkenen Fischerboot.
Laut Ramos suchten Rettungskräfte, Soldaten und Freiwillige nach wie vor nach 84 Vermissten, Schwerpunkt der Suche seien Küstengebiete im Südosten des Landes. "Wir hoffen nach wie vor, dass sie am Leben sind." Neue Regenfälle östlich der Hauptinsel Luzon würden aber die Suche behindern, sagte Ramos.
Zwei Tage ohne Strom
Durch den Taifun wurden auf den Philippinen den Behörden zufolge tausende Häuser zerstört, dutzende Boote sanken oder wurden beschädigt, Bäume und Strommasten wurden umgerissen. Aus zwei leck geschlagenen Schiffen trat Öl aus. In Manila konnte erst nach mehr als zwei Tagen die Stromversorgung wieder sichergestellt werden.
Von den Philippinen aus war "Conson" nach China weitergezogen. Auf der südchinesischen Ferieninsel Hainan wurden gemäss örtlichen Behördenangaben am Freitagabend ein Motorradfahrer und ein Wachmann durch herumfliegende Plakatwände getötet.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS