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Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega ist über die Pfingsttage zu 80 Einsätzen ausgerückt. In mehreren Fällen spielten sich die Rettungsaktionen in Zusammenarbeit mit den Spezialisten des Schweizer Alpen-Club SAC ab.

Am Pfingstsonntag rettete die Rega zusammen mit SAC-Rettern ein Ehepaar aus der Bergnot. Dieses hatte sich am Gross Ruchen im Kanton Uri verstiegen und war blockiert. Vermutet wurden sie auf rund 2800 Metern über Meer. Wegen einer Nebelbank kam der Pilot jedoch nicht höher als 1900 Meter.

Deshalb setzte die Rega-Crew den SAC-Spezialisten und zwei weitere Retter gegen 20 Uhr auf dieser Höhe ab. Die drei Männer machten sich zu Fuss auf die Suche. Nach über 1000 Höhenmetern Aufstieg fanden sie das Ehepaar um 22 Uhr. Der Abstieg über Gletscher, Fels, Geröllhalden und steile Schneefelder bei Schnee und Regen dauerte bis gegen 5 Uhr am Pfingstmontagmorgen.

Vergeblich war die Rega-Crew gegen 24 Uhr aufgeboten worden, um Retter und Ehepaar mit dem Helikopter ins Tal zu transportieren. Das schlechte Wetter liess allerdings keinen Flug zu, wie die Rega am Montag mitteilte.

Ein weiterer Einsatz betraf die Bergung einer verunglückten Frau am Pfingstmontag in Alpnach OW. Die Frau war noch vor einer Canyoning-Tour in die Chli Schliere gestürzt. An der Rettungswinde flog der Pilot eine Ärztin mit der Patientin ins Spital.

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SDA-ATS