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Die Auswirkungen der Frankenstärke haben den Eröffnungstag der diesjährigen muba geprägt: Bundesrat Johann Schneider-Ammann kündigte am Freitag in Basel weitere Massnahmen an, die eine Abwanderung der Industrie und die Schrumpfung des Tourismus' verhindern sollen.

Die starke Aufwertung des Frankens stelle die Exportindustrie und den Tourismus vor "gravierende Herausforderungen", sagte Schneider-Ammann in seiner Eröffnungsrede. Zu einer Deindustrialisierung dürfe es nicht kommen. Deshalb müsse die Politik die Rahmenbedingungen verbessern.

In erster Linie sollten die Kosten der Unternehmen gesenkt werden, sagte der Wirtschaftsminister. Deshalb müsse der Einheitssatz bei der Mehrwertsteuer neu diskutiert werden. Auch sollten die Kantone die kantonalen Bauvorschriften harmonisieren. Vereinfachungen seien auch bei den Zollverfahren notwendig.

Die Reform der Unternehmenssteuern sei dringlich und müsse mit Vorrang an die Hand genommen werden, forderte der FDP-Bundesrat. Dagegen lehnt er neue Konjunkturprogramme ab. "Wir können die aktuellen Schwierigkeiten nicht einfach mit Geld verdecken", sagte Schneider-Ammann.

Gespräche mit lokalen Unternehmern

In seinem Departement würden grosse Anstrengungen unternommen, um neue Freihandelsabkommen im asiatischen Raum auszuhandeln. Diese und weitere Massnahmen sollen laut dem Wirtschaftsminister die Arbeitsplätze in der Schweiz sichern.

Am Nachmittag führte Schneider-Ammann weitere Gespräche mit Ausstellern aus der Region über die Auswirkungen der Frankenstärke. Dabei dürfte auch der in Grenzregionen besonders lebhafte Einkaufstourismus ein Thema gewesen sein.

Vor seiner Eröffnungsrede hatte der Bundesrat zusammen mit dem Basler Regierungspräsidenten Guy Morin, der Baselbieter Regierungsrätin Sabine Pegoraro sowie dem marokkanischen Aussenhandelsminister Mohamed Abbou auf dem Messeplatz bei eisiger Bise ein Band durchschnitten. Damit war die 99. Ausgabe der muba eröffnet.

Zahlreiche Sonderausstellungen

An der diesjährigen Publikumsmesse beteiligen sich 616 Aussteller, sechs weniger als vor einem Jahr. Sie präsentieren bis am 15. Februar ihre Produkte und Dienstleistungen.

Im Zentrum der Messe stehen wiederum die Themen Wohnen, Haushalt, Küche, Bau und Garten, aber auch Mode, Kunst und Design sowie Sport, Essen und Trinken. Ferner zeigt SRG Deutschschweiz eine Sonderpräsentation "Spiegel der Schweiz" mit bekannten Persönlichkeiten und den dazu passenden bewegten Bildern.

Gastland ist dieses Jahr Marokko. Das nordafrikanische Land präsentiert sein reiches Kunsthandwerk und bietet Einblick in sein Brauchtum. Die Besucher können auch die üppigen Süssigkeiten geniessen.

Parallel zur muba findet am ersten Messewochenende die Creativa statt. Am zweiten Wochenende steht die Basler Ferienmesse auf dem Programm. Letztes Jahr hatte die muba 164'000 Eintritte verzeichnet.

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SDA-ATS