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Für ABB-Konzernchef Ulrich Spiesshofer war 2017 ein Übergangsjahr.

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

(sda-ats)

Der Technologiekonzern ABB hat in seinem Übergangsjahr 2017 trotz einem schwachen 4. Quartal den Weg aus der Talsohle gefunden. Der Reingewinn erhöhte sich bei einem leichten Umsatzwachstum um 17 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar.

Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 1 Prozent auf 34,3 Milliarden Dollar, wie ABB am Donnerstag mitteilte. Da das vierte Quartal durch Sonderkosten für den Umbau mit 140 Millionen Dollar belastet wurde, schrumpfte der Quartalsgewinn um 8 Prozent auf 393 Millionen Dollar.

Optimistisch stimmt der Auftragseingang, der sich im letzten Quartal 2017 um 2 Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar erhöhte. Über das ganze Jahr stagnierte der Auftragseingang bei 33,4 Milliarden Dollar.

Der Anteil der Grossaufträge reduzierte sich von 13,5 auf 8,5 Prozent. Dafür steigerte sich der Aufragseingang bei den zuverlässigeren Basisaufträgen um 6 Prozent.

"Die Zahlen für das Jahr 2017 sind durch unsere umfassende Transformation belastet", lässt sich Konzernchef Ulrich Spiesshofer zitieren. Mit gezielten Massnahmen zur Verlagerung des Unternehmensschwerpunktes habe ABB die Wettbewerbsfähigkeit verbessert und Geschäftsrisiken gesenkt.

Der deutliche Jahresgewinn ist unter anderem auf Gewinne durch Spartenverkäufe zurückzuführen. Der operative Gewinn (EBITA) schrumpfte letztes Jahr um 1 Prozent. Für dieses Jahr sieht sich Spiesshofer gut aufgestellt, um profitabel zu wachsen - auch dank den guten Konjunkturaussichten.

Das Umbauprogramm von ABB erzielte per Ende des Übergangsjahres 2017 Bruttoeinsparungen von 1,3 Milliarden Dollar und übertraf die Vorgabe um 300 Millionen Dollar.

Die Dividende soll von 0,76 auf 0,78 Franken je Aktie erhöht werden - das ist laut Mitteilung die neunte Dividendenerhöhung in Folge.

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SDA-ATS