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Genf - Der Aromen- und Riechstoffe-Hersteller Givaudan lagert im Rahmen der neuen Fünf-Jahres-Ziele die Produktion von Suppen- und Snackpulver nach Ungarn aus. In der Fabrik in Kemptal ZH verschwinden 120 Stellen. Der Produktionsstandort sei zu alt, begründet Givaudan.
Die Auslagerung nach Ungarn erfolgt bis 2013, wie der Branchenleader mit Sitz in Vernier GE am Dienstag bei der Bekanntgabe der neuen Fünf-Jahres-Ziele mitteilte.
In der Fabrik in Kemptal fallen 120 der insgesamt 280 Stellen weg. Ein Teil der Mitarbeiter erhält nach Givaudan-Angaben Stellen an anderen Standorten angeboten, weitere werden frühpensioniert. Um Kündigungen kommt das Unternehmen aber nicht herum.
Neben Kemptal bei Winterthur ist auch der englische Standort in Bromborough betroffen. Die Schliessung der dortigen Fabrik hat den Wegfall von 150 Stellen zur Folge.
Givaudan-Sprecher Peter Wullschleger sagte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA, die Pulveraromen-Produktion müsse zentraler und moderner erfolgen; die Fabrik in Kemptal sei dafür zu alt.
Fabrik für 170 Millionen in Ungarn
Die Suppen- und Snackpulver stellt Givaudan künftig in einer neuen Fabrik in Ungarn her. Diese soll 170 Mio. Fr. kosten. Die Investition verteilt sich auf die kommenden drei Jahre.
Sie steht gemäss dem Konzern im Einklang mit den geplanten jährlichen Investitionsausgaben von 4 Prozent des Umsatzes. Givaudan will mit der neuen Fabrik nahe an den schnell wachsenden osteuropäischen Märkten produzieren.
Genf ist von den Restrukturierungen nicht betroffen, teilte Givaudan mit. Die Massnahmen sollen die Produktivität steigern. Die Restrukturierungskosten und die Ausgaben für weitere Effizienzsteigerungen belaufen sich auf 75 Mio. Franken.
Givaudan beschäftigt in der Schweiz rund 1600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 800 davon in Kemptal und Dübendorf und etwa gleich viele in Genf. Weltweit hat der Konzern 8500 Angestellte.

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SDA-ATS