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Abbau von rund 5400 Opel-Stellen in Deutschland bestätigt

Dieser Inhalt wurde am 25. November 2009 - 15:16 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - General Motors (GM) will trotz tiefgreifender Sanierung alle vier deutschen Opel-Werke erhalten. Das sieht das Restrukturierungskonzept des US-Mutterkonzerns vor, wie GM-Europachef Nick Reilly mitteilte.
Dennoch müssen Tausende der 25'000 Opel-Beschäftigten in Deutschland weiter um ihren Arbeitsplatz bangen. Das Ausmass des Stellenabbaus dürfte auch von der Höhe etwaiger Staatshilfen abhängen. Offen blieb zunächst, wie hoch die Streichungen im GM-Konzept beziffert sind.
Einen Agenturbericht, wonach insgesamt 5300 Jobs wegfallen sollen, wies Opel als falsch und "weit überzogen" zurück. In ganz Europa will GM eigenen Angaben zufolge bis zu 9500 der insgesamt rund 50'000 Stellen streichen.
Reilly äusserte sich nach Gesprächen mit Ministerpräsidenten der vier Länder mit Opel-Standorten am Dienstag und Mittwoch. Thüringen, wo Opel das Werk in Eisenach betreibt, machte deutlich, dass GM bei der Sanierung auf Steuermittel zurückgreifen muss. "Ohne öffentliche Mittel ist dieses Konzept nicht realisierbar", sagte Wirtschaftsminister Matthias Machnig zu Reuters.
Seinen Sanierungsplan wollte GM am Nachmittag zunächst den Arbeitnehmern präsentieren. Im Anschluss wollten Opel-Betriebsratschef Klaus Franz und Reilly vor die Presse treten.
Um seine Pläne umzusetzen, benötigt GM Staatshilfen in ganz Europa. Bislang gibt es dafür nach Angaben von Reilly jedoch keine verbindlichen Zusagen. In den vergangenen beiden Wochen hatte GM den betroffenen europäischen Ländern bereits die Eckpunkte des Konzepts vorgestellt. Nach dem Treffen mit den Arbeitnehmern soll der gesamte Plan ab kommender Woche vorgestellt werden.

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