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Die Bilderberg-Konferenz in St. Moritz ist am Sonntag nach kleineren Zwischenfällen zu Ende gegangen. Die Wegweisung eines italienischen EU-Parlamentariers dürfte ein Nachspiel haben.

Der Lega-Nord-Vertreter Mario Borghezio hatte am Donnerstag versucht, uneingeladen an die Konferenz zu gelangen. Er wies darauf hin, Abgeordneter des EU-Parlaments zu sein. Von der Eingangskontrolle wurde er trotzdem aufgehalten.

Nach mehreren Stunden auf dem Polizeiposten in St. Moritz wies die Polizei Borghezio aus Graubünden weg. Die Wegweisung war bis zum Ende der Bilderberg-Konferenz am Sonntag befristet. Borghezio will nun Klage erheben.

Auch die italienische Botschaft in Bern hat gemäss der italienischen Nachrichtenagentur Ansa die Schweiz um eine genaue Prüfung des Vorfalles ersucht. Die Schweiz wird zudem aufgefordert, allfällige Verantwortliche für den Eklat zu benennen.

Waadtländer Störenfriede

Für vorübergehende Aufregung hatten am gleichen Tag zwei Waadtländer gesorgt. Mit "verdächtigen Gegenständen" weckten sie Befürchtungen, es handle sich um explosive Stoffe. Sie brachten eine aufwendige Polizeiaktion ins Rollen. Eine Untersuchung des forensischen Dienstes der Kantons- und Stadtpolizei Zürich zeigte aber, dass die Objekte harmlos waren. Die Waadtländer kommen vermutlich ohne Strafe davon.

Den Bilderberg-Kritikern in St. Moritz stellte die Polizei ein gutes Zeugnis aus. Während des viertägigen Treffens der rund 130 Polit- und Wirtschaftsgrössen aus Europa und Amerika harrten nach eigenen Angaben bis zu 300 Gegner aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland auf einer Wiese vor dem Tagungshotel "Suvretta House" aus. Die Polizei spricht von rund 150 Personen.

"Die Aktivisten haben ihre Meinung friedlich kundgetan", sagte Thomas Hobi, Sprecher der Kantonspolizei Graubünden, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Sie hätten den Anweisungen der Polizei stets Folge geleistet. Der Dialog habe funktioniert. Auch eine Gegenveranstaltung der JUSO Schweiz mit knapp 100 Teilnehmern auf dem Dorfplatz von St. Moritz ist am Samstagnachmittag reibungslos abgelaufen.

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SDA-ATS