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Ein Schild weist am Donnerstag an der Eingangstür in einen Gerichtssaal im Landgericht in Hannover auf den Ausschluss der Öffentlichkeit hin. Angeklagt war ein junger Islamist. Die Verhandlungen fanden nicht öffentlich statt, da er zum Zeitpunkt der Tat noch nicht 18 Jahre alt war.

Keystone/DPA dpa/A2882/_HOLGER HOLLEMANN

(sda-ats)

Wegen eines Brandanschlags in Hannover ist der ältere Bruder einer bereits verurteilten IS-Sympathisantin in Deutschland zu einer Haftstrafe von acht Jahren verurteilt worden.

Das Landgericht sprach den 18-Jährigen am Donnerstag wegen versuchten Mordes in sieben Fällen schuldig.

Der Angeklagte hatte dem Gericht zufolge gestanden, am 5. Februar 2016 aus islamistischen Motiven zwei Molotow-Cocktails in den Haupteingang eines Einkaufszentrums in der niedersächsischen Landeshauptstadt geworfen zu haben.

Nach eigener Aussage habe er so viele Menschen wie möglich töten wollen, sagte ein Gerichtssprecher nach dem unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführten Verfahren. Verletzt wurde bei dem Anschlag niemand. Das Gericht befand den 18-Jährigen nach einem psychiatrischen Gutachten für voll schuldfähig.

Seine ebenfalls radikalisierte 16-jährige Schwester war im Januar wegen einer Messerattacke auf einen deutschen Bundespolizisten im Hauptbahnhof von Hannover zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Der Beamte hatte schwer verletzt überlebt.

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SDA-ATS