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Nationaltrainer Patrick Fischer bietet für die vierte Vorbereitungswoche auf die WM in Paris acht neue Spieler aufgeboten. Nebst den Spielern der Finalisten stösst auch Dean Kukan zur Mannschaft.

Kukan spielte in dieser Saison in der AHL für die Cleveland Monsters. In der NHL kam er dieses Jahr für die Columbus Blue Jackets aber nie zum Einsatz. Von Playoff-Finalist EV Zug erhielten die Verteidiger Raphael Diaz und Dominik Schlumpf sowie Stürmer Reto Suri ein Aufgebot.

Bereits im Lauf dieser Woche durchgesickert war, dass von Schweizer Meister Bern Torhüter Leonardo Genoni, Verteidiger Ramon Untersander sowie die Stürmer Thomas Rüfenacht und Simon Bodenmann nominiert wurden.

Nicht nur von den verletzten Eric Blum und Simon Moser erhielt Fischer eine Absage, sondern auch von Martin Plüss. Der 40-jährige Routinier, der mit dem SCB vor einer knappen Woche seinen sechsten Schweizer Meistertitel gefeiert hatte, verzichtet auf ein Comeback im Nationalteam. Seine Karriere ist nach 239 Länderspielen endgültig vorbei. Fischer hätte Plüss gerne noch einmal im Team gehabt.

Drei Spieler aussortiert

Unmittelbar nach dem zweiten Sieg gegen Russland in Biel (2:0) verabschiedete Fischer drei Spieler. Der Trainer verzichtet an der WM auf Torhüter Lukas Flüeler (ZSC Lions) sowie die Verteidiger Fabian Heldner (Davos) und Patrick Geering (ZSC Lions).

Überraschend kommt vor allem der Verzicht auf Geering. Der dreifache WM-Teilnehmer (2010, 2015 und 2016) verletzte sich am Freitag gegen die Russen an der Leiste und musste deshalb für das zweite Duell am Samstag passen. Dies ist jedoch nicht der Grund, weshalb Fischer den Verteidiger aussortierte. "Es wäre auch ohne Verletzung eng geworden für ihn", so Fischer.

Auf der Torhüterposition gibt Fischer dem jüngeren Niklas Schlegel den Vorzug gegenüber Klubkollege Flüeler. Schlegel, der in dieser Saison bei den ZSC Lions auf Augenhöhe mit Flüeler gespielt hatte, kommt damit zu seiner WM-Premiere. Er wird als dritter Torhüter nebst Genoni und Jonas Hiller an die WM nach Paris reisen.

Malgin einzige NHL-Verstärkung?

Nächste Woche stehen für die zwei Länderspiele gegen Dänemark nebst den drei Torhütern 26 Feldspieler (10 Verteidiger/16 Stürmer) im Aufgebot. Aus dem Team fallen damit bis zur WM noch zwei Verteidiger und zwei Stürmer - ausser es stossen nach Denis Malgin noch weitere Verstärkungen aus Nordamerika dazu.

In Frage dürfte aber einzig noch Sven Bärtschi kommen. Der NHL-Stürmer ist aber angeschlagen und hat die Freigabe von Vancouver noch nicht erhalten. Sven Andrighetto, der an Leistenproblemen leidet, dürfte dagegen laut Fischer kaum mehr rechtzeitig fit werden. Auch der in der AHL mit Iowa ausgeschiedene Christoph Bertschy ist wegen einer Knieverletzung kein Thema.

Das Aufgebot:

Schweizer Aufgebot für das Trainingslager und die zwei Länderspiele gegen Dänemark in Basel und La Chaux-de-Fonds (25. - 28. April 2017). Torhüter (3): Leonardo Genoni (Bern), Jonas Hiller (Biel), Niklas Schlegel (ZSC Lions).

Verteidiger (10): Raphael Diaz (Zug), Philippe Furrer (Lugano), Joël Genazzi (Lausanne), Dean Kukan (Cleveland Monsters/AHL), Romain Loeffel (Genève-Servette), Christian Marti (ZSC Lions), Claude Paschoud (Davos), Dominik Schlumpf (Zug), Dave Sutter (Biel), Ramon Untersander (Bern).

Stürmer (16): Cody Almond (Genève-Servette), Andres Ambühl (Davos), Chris Baltisberger (ZSC Lions), Simon Bodenmann (Bern), Damien Brunner (Lugano), Gaëtan Haas (Biel), Fabrice Herzog (ZSC Lions), Denis Hollenstein (Kloten), Denis Malgin (Florida Panthers/NHL), Vincent Praplan (Kloten), Damien Riat (Genève-Servette), Kevin Romy (Genève-Servette), Thomas Rüfenacht (Bern), Reto Schäppi (ZSC Lions), Reto Suri (Zug), Pius Suter (ZSC Lions).

SDA-ATS

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