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Aua: Bei der traditionellen Stierhatz in Pamplona sind bereits mehrere Menschen so schwer verletzt wurden, dass sie ins Spital mussten.

KEYSTONE/EPA EFE/JUAN PEDRO URDIROZ

(sda-ats)

Im nordspanischen Pamplona sind am Donnerstag acht Menschen bei der traditionellen Stierhatz verletzt worden. Zwei der Verletzten wurden von Stierhörnern getroffen, wie die Regionalregierung von Navarra mitteilte.

Bei den Verletzten handelte es sich laut den Behörden um sieben Spanier und eine Spanierin zwischen 18 und 57 Jahren. Sie kamen ins Spital. Der Zustand von drei der Verletzten war noch nicht bekannt, die anderen seien nur leicht verletzt worden.

Das Rote Kreuz teilte ausserdem mit, dass 57 Menschen vor Ort behandelt worden seien. Die Stierhatz ist Teil des jährlichen San-Fermín-Festivals. Es wurde am Donnerstag vergangener Woche eröffnet. Seitdem gab es bereits einige Verletzte, darunter Franzosen und US-Bürger.

Jeden Morgen werden sechs Stiere durch die historische Altstadt von Pamplona getrieben. Die Teilnehmer rennen dabei vor den Tieren etwa 800 Meter durch die engen Gassen der Stadt - dabei gilt es vielen als besonders mutig, die Stiere möglichst nah an sich herankommen zu lassen.

Das Festival zieht jedes Jahr hunderttausende Besucher aus dem In- und Ausland an. Tierschützer kritisieren den Anlass.

SDA-ATS