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Bei einer Bombenexplosion in der Nähe einer Polizeischule in Istanbul sind am Donnerstag acht Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Istanbuler Polizei war der Sprengsatz auf einem elektrischen Zweirad deponiert, als er in einem Wohnviertel explodierte.

In der türkischen Metropole waren in der Vergangenheit immer wieder Attentate von kurdischen Rebellen, Islamisten und Linksextremen verübt worden.

Weil sich die Explosion nahe einer Polizeischule ereignete habe, sei davon auszugehen, dass sich der Anschlag gegen die Polizei gerichtet habe, sagte Polizeichef Hüseyin Capkin, ohne sich zu den möglichen Verantwortlichen zu äussern. Keiner der Verletzten, unter ihnen ein Polizist, schwebe in Lebensgefahr.

Die Gesundheitsbehörden teilten mit, die Verletzten seien zwischen 23 und 55 Jahren alt, zu ihnen zählten drei Frauen. Der Zustand von zwei Verletzten sei ernst. Einer Frau sei durch die Explosion ein Fuss abgerissen worden, eine andere leide unter Verbrennungen der Atemwege, sagte ein Behördenvertreter der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu.

Businsassen und Passanten verletzt

Der Sprengsatz explodierte nach Angaben der Polizei um 9.00 Uhr vormittags (8.00 MESZ) im vornehmen Wohnviertel Ettiler in der Nähe einer Bushaltestelle. Dabei wurden die Insassen eines Busses und Passanten verletzt.

Der Anschlag ereignete sich knapp drei Wochen vor der Parlamentswahl in Istanbul. Zuletzt wurden im Oktober bei einem Selbstmordanschlag auf die Polizei 32 Menschen verletzt, zu dem sich die kurdische Untergrundgruppe Falken der Freiheit Kurdistans (TAK) bekannte.

Der Gouverneur von Istanbul, Hüseyin Avni Mutlu, erklärte, die Verantwortlichen für die Tat am Donnerstag blieben nicht ungestraft. "Niemand kann unsere nationale Einheit erschüttern oder unsere Entschlossenheit im Kampf gegen den Terrorismus", fügte er hinzu.

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SDA-ATS