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Auf Basel wartet ab 20.45 Uhr im St. Jakob-Park die momentan schwierigste Aufgabe im europäischen Fussball: In der 5. Runde der Champions League trifft der Meister auf Titelverteidiger Real Madrid.

Mit seinen sechs Punkten steht der FC Basel vor dem vorletzten Spieltag der Gruppenphase sehr gut da. Die zweite Achtelfinal-Qualifikation in der Champions League ist in Griffnähe. Unter Umständen könnte sie bereits heute perfekt sein, nämlich dann, wenn Basel gewinnt und im anderen Gruppenspiel Liverpool bei Ludogorets Rasgrad nicht siegt. Vieles spricht aber eher dafür, dass der FCB am letzten Spieltag, am 9. Dezember, an der sagenumwobenen Anfield Road gegen Liverpool ein Remis benötigt, um die K.o.-Runde zu erreichen.

Denn schon ein Punktgewinn heute käme für den FC Basel einem Exploit gleich. Real Madrid ist seit Mitte September nicht zu stoppen und reiht Sieg an Sieg, 14 am Stück sind es mittlerweile, darunter auch einer gegen den FC Barcelona. 56:8 lautet das Torverhältnis in dieser Zeitspanne. Die Schwierigkeiten zu Beginn der Saison sind für das Starensemble um den überragenden Cristiano Ronaldo längst nur noch eine ferne, unschöne Erinnerung.

Als der FC Basel vor gut zwei Monaten zum Hinspiel in die spanischen Hauptstadt reiste, war Real Madrid in der zweiten Tabellenhälfte der Primera Division klassiert und die Zeitungen sprachen von einer Krise. Mit dem 5:1 gegen den FC Basel begann der selbst für Madrider Verhältnisse beeindruckende Höhenflug, zuletzt gab es ein 4:0 gegen Aufsteiger Eibar. Cristiano Ronaldo schoss dabei im 12. Meisterschaftsspiel seine Saisontore 19 und 20.

Die Basler wissen nach dem Gastspiel in Madrid nur zu gut, dass sie im heutigen Duell auch darauf angewiesen sind, dass der Gegner nicht sein bestes Niveau erreicht, dass die offensiv so starke Millionentruppe mit Ronaldo, Karim Benzema, Gareth Bale, James Rodriguez oder Toni Kroos nicht zu zaubern beginnt. Der Basler Captain Marco Streller hatte in den Katakomben des Santiago Bernabeu nach der Kanterniederlage lapidar festgestellt: "Das 5:1 ist die Realität."

Fakt ist aber auch, dass der FC Basel in den letzten Wochen zur Ruhe gekommen ist, fünfmal in Folge gewonnen hat und dabei 12 Tore erzielte und nur eines kassierte. Die Stürmer Breel Embolo und Shkelzen Gashi sind in Form und in der Verteidigung hat Trainer Paulo Sousa die richtige Zusammenstellung gefunden. In der Champions League blieb der FCB zuletzt daheim gegen Liverpool (1:0) und Rasgrad (4:0) zweimal ohne Gegentreffer.

Ohnehin ist die Heimbilanz der Basler im Europacup ein Mutmacher. Keiner der europäische Gegner konnte im St. Jakob-Park in diesem Jahr bislang treffen, nicht Liverpool, nicht Rasgrad, nicht Valencia, nicht Salzburg, nicht Maccabi Tel Aviv. In den letzten anderthalb Saisons mussten sich die Basler im Europacup daheim nur Schalke 04 geschlagen geben.

Nimmt man die Einschätzung der Wettbüros als Massstab, ist für die Basler gegen Real Madrid nichts zu holen. Bis zum neunfachen seines Einsatzes würde man bei einem Sieg des FCB erhalten. Doch wie sagte Real Madrids Trainer Carlo Ancelotti: "Auch wir werden wieder einmal verlieren." Und der Zeitpunkt, um den Titelverteidiger zu schlagen, scheint nicht so schlecht. Die Spanier sind schon für die Achtelfinals qualifiziert und selbst der Gruppensieg ist ihnen so gut wie sicher.

FC Basel - Real Madrid. - 20.45 Uhr (live/SRFzwei) - St. Jakob-Park. - SR Mazic (Ser).

Voraussichtliche Aufstellungen.

FC Basel: Vaclik; Degen, Schär, Suchy, Safari; Elneny, Frei; Gonzalez, Zuffi, Gashi; Embolo.

Real Madrid: Casillas; Albiol, Ramos, Varane, Coentrão; Isco, Kroos, James Rodriguez; Bale, Benzema, Ronaldo.

Bemerkungen: Basel ohne Serey Die (gesperrt), Xhaka, Streller, Sio und Ivanov (alle verletzt). Real Madrid ohne Modric, Pepe, Jesé (alle verletzt) und Khedira (nicht im Aufgebot).

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SDA-ATS