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Das Biotechunternehmen Actelion hat 2010 den Gewinn um ein Viertel auf 390,6 Mio. Fr. gesteigert. Die Baselbieter Firma, die vom Hedgefonds Elliott Advisors bedrängt wird, will zudem erstmals eine Dividende auszahlen.

"Basierend auf dem Vertrauen in die langfristige Leistungsfähigkeit von Actelion hat der Verwaltungsrat entschieden, die Aktionäre um die Genehmigung einer Dividendenzahlung zu ersuchen", sagte Firmenchef und Gründer Jean-Paul Clozel am Donnerstag. Pro Aktie sollen 80 Rappen ausgeschüttet werden.

2010 lief das Geschäft von Actelion dank des Lungenmedikamentes Tracleer weiterhin gut. Der Umsatz wuchs um 9 Prozent auf 1,929 Mrd. Franken. Tracleer steuerte dazu mit 1,636 Mrd. Fr. fast 85 Prozent bei. Dieses Jahr soll der Umsatz in Lokalwährungen gerechnet um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag wachsen.

Trotz des Gewinnsprunges verdiente Actelion etwas weniger als Analysten erwartet hatten. 2009 hatte eine Vergleichszahlung das Ergebnis geschmälert.

Der Hedgefonds Elliott hat jüngst den Kampf um die Macht bei Europas Markführer eröffnet. Nach einer Reihe von Rückschlägen mit Medikamenten, die die Abhängigkeit vom Umsatzrenner Tracleer verringert hätten, steht Actelion seit Herbst im Zentrum von Übernahmespekulationen. Die 1997 gegründete hochrentable Actelion gilt als eine der wenigen Erfolgsgeschichten in der europäischen Biotechindustrie.

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SDA-ATS