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Zürich - Die erstarkte Weltkonjunktur gibt Adecco kräftig Schub. Der weltgrösste Arbeitskräftevermittler hat im zweiten Quartal 2010 einen Gewinn von 97 Mio. Euro eingefahren, nachdem das Unternehmen ein Jahr zuvor noch ein Verlust von 147 Mio. Euro hatte vorlegen müssen.
Das Unternehmen, das in der Krise tausende Stellen abgebaut hatte, will den Erfolg im Moment aber nicht in einen grossen Personalaufbau ummünzen. Der Zuwachs von Vollzeitstellen seit Anfang Jahr von 28'000 auf über 31'000 gehe in erster Linie auf die Zukäufe der Unternehmen MPS und Spring zurück, sagte der Finanzchef Dominik de Daniel am Mittwoch der Nachrichtenagentur SDA.
"Wir haben gesehen, dass wir mit weniger Leuten mehr leisten können", sagte de Daniel weiter. Vorrang habe im Moment die Profitabilität. Adecco baue nur selektiv Stellen auf, vor allem in den Schwellenländern.
Wie bei Stellenvermittlern üblich, widerspiegelt der Geschäftsgang auch bei Adecco eng die Konjunkturentwicklung. Der Umsatz des Konzerns schwoll von 3,59 Mrd. Euro auf 4,65 Mrd. Euro an, während sich der Betriebsverlust von 173 Mio. Euro vom Vorjahr in einen Betriebsgewinn (EBIT) von 154 Mio. Euro wandelte.
Starke Hauptmärkte
Die Nachfrage stieg vor allem bei Arbeitskräften in der Industrie, aber auch die Fachkräfte-Vermittlung wächst nach Angaben des Konzerns nun wieder. In den Hauptmärkten Frankreich und Nordamerika, wo Adecco die Hälfte der Einnahmen herholt, wuchsen die Umsätze um 20 respektive 15 Prozent.
Stark zulegen konnte Adecco auch in Deutschland und Österreich, in Grossbritannien, Irland und Japan musste das Unternehmen dagegen tiefere Einnahmen verkraften. In der Schweiz, wo Adecco nur 2 Prozent des Umsatzes generiert, stiegen die Einnahmen um 4 Prozent. Kräftig wuchsen erneut die Schwellenländer mit einem 27-Prozent-Plus.

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SDA-ATS