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Die betagte Elefantenkuh Malayka (vorne) im Zoo Basel: Sie starb am Mittwoch altersschwach.

Zoo Basel (Torben Weber)

(sda-ats)

Das älteste Mitglied der Elefantengruppe im Basler Zoo ist tot: Die Kuh Malayka musste am Mittwochabend im hohen Alter von 47 Jahren eingeschläfert werden, wie der Zolli am Donnerstag mitteilte.

Die wohl 1971 geborene Malayka verbrachte ihre Jugend als Knie-Zirkustier. Sie kam 1984 in den Zolli und machte sich bald viele Freunde, weil sie bis 1992 beim beliebten Elefantenreiten mitwirkte. Laut Zolli galt sie als "das gemütlichste Mitglied der Gruppe".

Umgänglich, gelehrig, aber etwas träge sei sie gewesen und habe unnötige Anstrengungen vermieden. Sofort vif geworden sei sie allerdings, wenns ums Fressen ging oder sie beim Baden im früheren Elefantenhaus Besuchende anspritzen konnte.

Seit Ende 2015 sei Malayka einige Male gestürzt und habe teils nur mit Hilfe anderer Elefanten wieder aufstehen können, schrieb der Zolli. Am Mittwochnachmittag nun sei Malayka das Aufstehen nach einem erneuten Sturz im Freien zwar nochmals gelungen, doch dann sei sie zusammengebrochen und reglos liegen geblieben.

Die anderen Elefanten versuchten noch, ihr beim Aufstehen zu helfen, "doch Malayka wollte nicht mehr", wie der Zolli schreibt. Nach einigen erfolglosen Versuchen gaben die anderen Tiere auf und gingen ins Haus. Das Team habe dann entschieden, Malayka ein längeres Leiden zu ersparen und "sie zu erlösen und einzuschläfern".

Die greise Basler Elefantenkuh wird nun wie üblich im Institut für Tierpathologie in Bern untersucht. Dieses soll die genaue Todesursache feststellen. Der Zolli geht "von einem Tod altershalber aus".

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SDA-ATS