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Afghanischer Luftwaffenpilot tötet in Kabul acht NATO-Soldaten

Ein Pilot der afghanischen Luftwaffe hat auf dem militärischen Teil des Flughafens Kabul das Feuer auf NATO-Ausbilder eröffnet und mindestens acht ausländische Soldaten und einen zivilen Mitarbeiter getötet. Grund der Schüsse soll ein Streit gewesen sein.

Das Verteidigungsministerium in der afghanischen Hauptstadt teilte mit, der Angreifer - ein erfahrener Militärpilot - sei bei dem Schusswechsel am Mittwoch ebenfalls getötet worden. Zwei afghanische Soldaten seien verletzt worden. Bei allen neun ausländischen Opfern handelt es sich nach Angaben aus US-Verteidigungskreisen um US-Amerikaner.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums war dem Gefecht ein Streit zwischen dem afghanischen Luftwaffenoffizier und einem seiner ausländischen Kameraden im Hauptquartier der Luftwaffe vorausgegangen.

In den vergangenen 20 Jahren sei der afghanische Offizier Militärpilot gewesen. "Zwischen ihm und Ausländern brach ein Streit aus und wir müssen das untersuchen", sagte Sahir Asimi, Sprecher des afghanischen Verteidigungsministgeriums.

Die Taliban bekannten sich zu der Tat. Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid widersprach aber den Angaben des Ministeriums, wonach es sich um einen Piloten gehandelt habe. Mudschahid sagte, der Angreifer sei ein Aufständischer namens Asisullah gewesen, der eine Militäruniform getragen habe.

In den vergangenen Monaten haben Aufständische in Uniformen der afghanischen Sicherheitskräfte mehrfach Anschläge verübt. Im vergangenen Februar hatte ein afghanischer Soldat im Norden des Landes drei deutsche Soldaten erschossen.

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