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Brüssel - Eine Reihe afrikanischer Staaten hat die Europäische Union aufgefordert, sich dem Verkauf von Elfenbein entgegenzustellen. Elefanten müssten vor Wilderern geschützt werden. Die Länder stellen sich damit gegen den Elfenbeinhandel von Tansania und Sambia.
Die EU solle beim nächsten Treffen im Rahmen des Washingtoner Artenschutzabkommens das Vorhaben von Tansania und Sambia für eine Verkaufserlaubnis von Elfenbein ablehnen. Das verlangten Kenia und 16 weitere afrikanische Länder in Brüssel.
Tansania und Sambia wollen bei der Konferenz im März in Katar um eine Verkaufserlaubnis für insgesamt rund 110 Tonnen des Materials aus Elefantenzähnen beantragen.
Das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES - Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) und die daran anschliessenden Konferenzen regeln den Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten.
Die EU müsse das Moratorium von 2007 unterstützen, das den Verkauf von Elfenbein für neun Jahre untersagt, forderte Kenias Minister für Wald und Tierwelt, Noah Wekesa, in Brüssel. Die Situation der Elefanten sei "bereits kritisch". Vergangenen Monat hätten Wilderer die letzten Elefanten in Sierra Leone getötet.
Nach Angaben aus dem Europaparlament hat die EU noch keine einheitliche Haltung für die Konferenz. Wenn die Mitgliedstaaten sich nicht einigten, würden sie sich enthalten, sagte der niederländische Abgeordnete Gerben-Jan Gerbrandy. Das liefe aber "auf grünes Licht für die Wilderer" hinaus.

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SDA-ATS