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Hupen, drängeln, unanständige Gesten: Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) schätzt, dass 5 bis 10 Prozent aller Unfälle auf aggressives Verhalten am Steuer zurückzuführen sind. Doch der Eindruck vieler, dass Grobheiten zunehmen, lässt sich nicht erhärten.

Die Datenlage sei zu dürftig und die Definitionen zu unterschiedlich, begründete dies die bfu in der Mitteilung vom Dienstag. Einige Muster zeigen sich laut bfu aber doch: Ältere Autofahrerinnen und Autofahrer erleben weniger ärgerliche Situationen und fahren selbst weniger aggressiv als jüngere.

Männer machen ihrem Ärger häufiger Luft als Frauen - vor allem Grobheiten sind von ihnen häufiger zu sehen und zu hören. Anlass für den Ärger am Steuer sind öfter andere Verkehrsteilnehmer als beispielsweise Baustellen, wie die bfu festgestellt hat.

Andere Autofahrer erzürnen kann, wer jemandem den Parkplatz vor der Nase wegschnappt, nicht abblendet, zu nahe aufschliesst oder beschleunigt, wenn jemand überholen will. Und auch wer auf der Autobahn permanent links fährt, kann sich zum Ärgernis machen.

Anonymität und eingeschränkte Kommunikation

Dass Menschen ihren Ärger gegenüber anderen gerade auf den Strassen so deutlich ausdrücken, könnte laut bfu daran liegen, dass die Wahrscheinlichkeit, dem Beschimpften wieder zu begegnen, relativ gering ist. Auch Anonymität begünstige das aggressive Verhalten. Dagegen seien die Kommunikationsmöglichkeiten eingeschränkt.

Zuletzt hält die bfu fest, dass die meisten Autofahrer aggressives Verhalten eher bei anderen als bei sich selbst feststellen würden. Um Unfälle zu vermeiden schlägt sie vor, das eigene Verhalten hin und wieder zu hinterfragen und sich um Rücksicht zu bemühen.

Doch um den Ärger zu mindern, kann auch am System angesetzt werden: Das bfu erwähnt in diesem Zusammenhang eine "Homogenisierung" der Fahrgeschwindigkeiten, Abstandskontrollen und klare Signalisierungen.

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SDA-ATS