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Die ungebremste Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen hat dem weltgrössten Agrarchemiekonzern Syngenta im Auftaktquartal 2012 zu einem Umsatzplus verholfen. Die Verkäufe von Pflanzenschutzmitteln, Dünger und Saatgut stiegen um sieben Prozent auf 4,30 Mrd. Dollar.

Zu konstanten Wechselkursen gerechnet, kommt Syngenta sogar auf ein Plus von 9 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem leicht höheren Umsatz von 4,34 Mrd. Dollar gerechnet.

Hauptgrund war das mit sieben Prozent etwas schwächer als erwartet ausgefallene Wachstum im Pflanzenschutz. Das Saatgut-Segment wuchs dagegen um rund elf Prozent. Die in den vergangenen Monaten gut gelaufene Syngenta-Aktie büsste an der Schweizer Börse bis 11.30 Uhr drei Prozent an Wert ein, während der Swiss Market Index um 0,3 Prozent tiefer notierte.

Dennoch glaubt das Syngenta-Management an einen ungebrochenen Agrarboom. "Die Umsatzdynamik hat sich im ersten Quartal weiter fortgesetzt", sagte Konzernchef Mike Mack im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. Alle Anzeichen deuteten auf eine starke Anbausaison auf der nördlichen Halbkugel.

Angesichts der derzeitigen Agrargüterpreise seien Investitionen in Syngenta-Produkte für die Landwirte weiterhin attraktiv, sagte Mack. Die Preise für wichtige Grundnahrungsmittel wie Weizen, Mais und Soja hatten sich zuletzt zwar etwas entspannt, verharren aber weiterhin auf einem hohen Niveau.

Gefragtes Saatgut in Südamerika

Der Basler Konzern profitierte eigenen Aussagen zufolge von der robusten Nachfrage aus Südamerika: Dort legten die Saatgutverkäufe um mehr als 40 Prozent zu. Zudem konnte Syngenta in dieser Region vor allem bei Mais und Soja weitere Marktanteile hinzugewinnen.

Umsatzplus in Nordamerika

Das stärkste Plus verzeichnete der Basler Konzern im ersten Quartal 2012 in Nordamerika, wo der ungeprüfte Umsatz der integrierten Geschäftsbereiche um 13 Prozent auf 1,269 Mrd. Dollar zunahm. In Europa, Afrika und dem Mittleren Osten legte Syngenta um 10 Prozent zu und verzeichnete einen Umsatz von 1,759 Mrd. Dollar.

Für den Rest des Jahres rechnet Syngenta weiterhin mit einem Umsatzwachstum sowie einer Verbesserung der operativen Marge auf Stufe Ebitda. Zudem bekräftigte Syngenta geplante Preiserhöhungen von durchschnittlich zwei bis drei Prozent. Im ersten Quartal hatte Syngenta die Preise noch um vier Prozent erhöht.

SDA-ATS