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Teheran - Einen Tag nach den Nahost-Friedensgesprächen in den USA hat Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad an die Palästinenser appelliert, den Kampf gegen Israel fortzusetzen. Der Iran beging am Freitag den Al-Kuds-Tag, mit dem der israelischen Eroberung Ostjerusalems von 1967 gedacht wird.
"Widerstand ist der einzige Weg zur Rettung der Palästinenser," sagte Ahmadinedschad. Der Konflikt könne "nicht durch Gespräche mit den Feinden der palästinensischen Nation gelöst werden." Die Gespräche seien eine "Totgeburt". Der Entscheid über einen Palästinenserstaat werde von den Palästinensern getroffen "und nicht in Washington, London oder Paris", sagte er.
Al-Kuds ist der arabische Name für Jerusalem. Der Jerusalem-Tag war von Revolutionsführer Ayatollah Khomenei ins Leben gerufen worden, um die Solidarität der Schiiten mit den mehrheitliche sunnitischen Palästinensern zu zeigen.
Israel wirft dem Iran vor, die im palästinensischen Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas zu unterstützen. Im Gazastreifen zogen am Freitag tausende Hamas-Anhänger durch die Strassen, um den Al-Kuds-Tag zu feiern und gegen die Friedensgespräche zu protestieren.
"Widerstand und Dschihad ist der einzige Weg, um Jerusalem vom Schmutz der zionistischen Besatzung zu befreien", rief der Hamas-Vertreter Ismail al-Aschkar der Menge zu.
"Koordinationszentrum" der Extremisten
Zum Kampf gegen Israel taten sich am Freitag 13 palästinensische Extremistengruppen zusammen. Zu ihnen gehören neben dem bewaffneten Flügel der Hamas auch der Islamische Dschihad, die Volkswiderstandskomitees und eine bewaffnete Splittergruppe der Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.
Ziel sei, die Zahl der "effektiven" Anschläge auf Israel zu steigern, darunter wohl auch Selbstmordanschläge, sagte der Sprecher der Essedin-al-Kassam-Brigaden, Abu Obeida, in Gaza. "Wir haben beschlossen, ein Koordinationszentrum für unsere Einsätze gegen den (israelischen) Feind zu gründen", sagte er.

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SDA-ATS