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Blick in Ai Weiweis Installation für die Prager Ausstellung "The Law of the Journey", ein Schlauchboot, vollgepfercht mit aufblasbaren schwarzen Flüchtlingsfiguren.

Keystone/EPA/FILIP SINGER

(sda-ats)

Ai Weiwei lässt das Schicksal der Mittelmeer-Flüchtlinge nicht los. In Prag präsentierte der 59-Jährige am Donnerstag sein bisher grösstes Werk zum Thema: Ein schwebendes, 70 Meter langes Schlauchboot, auf dem 258 überlebensgrosse, aufblasbare Figuren sitzen.

"Können wir denn wirklich unseren Lebensstil in Europa weiterführen und diese Situation ignorieren", fragte Ai Weiwei in Prag? Europa trage eine grosse Verantwortung, denn es sei bisher keine Lösung in Sicht.

Das monumentale Schlauchboot ist Teil der Ausstellung "Law of the journey", die bis zum 7. Januar 2018 in der tschechischen Nationalgalerie zu sehen ist.

Allein in diesem Jahr starben nach Angaben der Migrationsorganisation IOM 525 Menschen bei der gefährlichen Überfahrt über das Mittelmeer; im vorigen Jahr waren es mehr als 5000. "Das ist sowohl eine Tragödie als auch ein Verbrechen", sagte Ai Weiwei. Der prominente Kritiker des Regimes in Peking pendelt zwischen Ateliers in Berlin und Peking.

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SDA-ATS