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Farnborough - Die beiden Erzrivalen Boeing und Airbus haben am Montag zum Auftakt der wichtigen Flugschau im britischen Farnborough die ersten Grossaufträge verkündet. Die Schau gilt als Stimmungstest für den Zustand der von der Konjunkturflaute arg gebeutelten Branche.
Die erste Order gab am Morgen Boeing zusammen mit Emirates bekannt. Die 30 Exemplare der Boeing 777-300 ER sollen die Flotte der Araber erweitern, die bereits jetzt 86 Exemplare der 777 betreiben. In der Ausführung ER - Extended Range - ist der Grossraumflieger auch für lange Strecken geeignet.
Die russische Aeroflot bestellte bei Airbus elf Langstreckenflieger des Typs A330 im Gesamtwert von 2,3 Mrd. Dollar. Bei Flugzeugbestellungen sind allerdings hohe Rabatte üblich.
Gecas - die Leasingsparte des US-Konzerns General Electric - kauft gleich 60 Maschinen aus der Airbus-A320-Familie, der Rivale Air Lease Corp bestellte 51 Maschinen dieses Typs.
Nachfrage aus SchwellenländernDie Bestellungen unterstreichen die zögerliche Erholung der Branche, die vor allem durch die Nachfrage aus Schwellenländern sowie von Billig-Fliegern getrieben wird.
Airbus-Verkaufschef John Leahy hatte bereits vor der Messe Bestellungen für mehr als 130 neue Flieger angekündigt. Das wären ähnlich viele wie im gesamten ersten Halbjahr, als Aufträge für 131 Maschinen eingegangen waren. Die grösste EADS-Tochter hätte damit das selbst gesetzte Jahresziel von 250 bis 300 Bestellungen bereits im Juli erreicht.
Der Chef der Boeing-Verkehrsflugzeugsparte, Jim Albaugh, wollte die erwarteten Neuaufträge nicht beziffern, zeigte sich jedoch sicher: "Es wird eine gute Air Show für uns und für Airbus genauso." Der Nachfrage nach Flugzeugen ziehe besonders in der Region Asien/Pazfik und im Nahen Osten wieder an. Im ersten Halbjahr hatte Boeing Bestellungen für 188 Flugzeuge verbucht.

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SDA-ATS