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Dufry hat im vergangenen Geschäftsjahr dank Zukäufen den Umsatz deutlich gesteigert. Die Übernahmen führten jedoch auch zu zusätzlichen Kosten und Abschreibungen. Der Basler Reisedetailhändler schliesst darum 2015 mit einem Verlust ab.

Das Minus beträgt für die ganze Gruppe 36,9 Millionen Franken, wie Dufry am Mittwoch mitteilte. Darin enthalten sind Restrukturierungs- und Kaufkosten im Umfang von 77,4 Millionen Franken und Abschreibungen von 148,3 Millionen Franken, die bei der Übernahme von Nuance und World Duty Free (WDF) angefallen sind. Das Betriebsergebnis (EBITDA), das diese Kosten nicht beinhaltet, ist um 25,6 Prozent auf 723,8 Millionen angewachsen.

Mit einem Plus von 46,3 Prozent noch deutlich stärker angestiegen ist der Umsatz, der im vergangenen Geschäftsjahr 6,14 Milliarden Franken erreichte. Ohne die Übernahme wären die Umsätze des Dutyfree-Detailhändler jedoch um 5,3 Prozent geschrumpft.

Dufry erklärt diesen Rückgang mit dem Einbruch des Absatzes in den Schwellenländern. Vor allem in Brasilien und Russland habe durch die Wirtschaftskrise die Kaufkraft der Kunden stark abgenommen, heisst es in der Mitteilung.

Im laufenden Jahr geht Dufry jedoch wieder von einem Wachstum aus. Das Unternehmen erwartet eine Zunahme der Passagierzahlen im Luftverkehr um 6 Prozent.

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