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Die Aktien der jüngst verstaatlichten spanischen Sparkasse Bankia sind am Donnerstag auf ein Rekordtief gefallen. Händler führten dies auf einen Bericht der Zeitung "El Mundo" zurück, Kunden hätten in den vergangenen Wochen über 1 Mrd. Euro von ihren Konten abgezogen.

Bankia wollte sich zu dem Artikel nicht äussern. Die Aktien verbilligten sich um bis zu 11,1 Prozent auf 1,47 Euro und waren damit grösster Verlierer im spanischen Leitindex, der selbst 0,2 Prozent schwächer lag.

In der vergangenen Woche hatte der spanische Staat in einer Nacht-und-Nebel-Aktion 45 Prozent an Bankia und der Bankia-Mutter BFA übernommen, indem er eine frühere Finanzhilfe für BFA über 4,5 Mrd. Euro in einen Aktienanteil umwandelte. Es wird erwartet, dass die Regierung über eine Fusion der beiden Unternehmen auch die volle Kontrolle über Bankia übernimmt.

SDA-ATS