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Tod im Fluss Euphrat: Fliehende Zivilisten nahe der syrischen Stadt Rakka sollen bei Luftangriffen auf ihre Boote ums Leben gekommen sein. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/STR

(sda-ats)

Bei einem Luftangriff der US-geführten Militärkoalition sind nach Angaben von Aktivisten im syrischen Rakka 21 Zivilisten getötet worden. Die Zivilisten seien getroffen worden, als sie auf dem Fluss Euphrat in kleinen Booten unterwegs waren.

Die Menschen hätten vor der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) fliehen wollen, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag. Diese stützt sich auf ein Netzwerk von Informanten vor Ort, ihre Angaben können kaum unabhängig überprüft werden.

Zuletzt waren Einheiten der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die von einer US-geführten Militärkoalition unterstützt werden, bis auf wenige Kilometer an die Stadtgrenze von Rakka herangerückt. Das Rebellenbündnis nahm beim Vormarsch auf die Grossstadt nach eigenen Angaben auch einen grossen Staudamm ein.

Das Vorgehen der Truppen ist Teil der Offensive, um den IS aus dem Land zu vertreiben. In der Grossstadt Mossul, neben Rakka die wichtigste Stadt in IS-Hand, steht die irakische Armee nach Monaten heftiger Kämpfe kurz vor dem Sieg.

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SDA-ATS