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Seit Beginn des Volksaufstandes in Syrien vor knapp zweieinhalb Jahren, der sich inzwischen zu einem Bürgerkrieg entwickelte, sind laut Aktivisten bereits mehr als 110'000 Menschen getötet worden. Seit Mitte März 2011 habe es 110'371 Todesopfer gegeben, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag mit.

Dabei handelte es sich demnach um 40'146 Zivilisten, unter ihnen 5833 Kinder. Ausserdem seien 21'850 Rebellen-Kämpfer und 45'478 regierungstreue Soldaten und Kämpfer getötet worden.

Die Beobachtungsstelle stützt ihre Angaben auf ein breites Netzwerk aus Rettungskräften und Kämpfern. Die Informationen lassen sich aber kaum unabhängig nachprüfen. Ende Juni hatte die Beobachtungsstelle die Zahl der Todesopfer mit mehr als 100'000 angegeben.

Derzeit bereiten sich die USA und andere Länder auf einen begrenzten Militäreinsatz in Syrien vor. Die US-Regierung sieht es als erwiesen an, dass Truppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad am 21. August in der Nähe von Damaskus Chemiewaffen eingesetzt haben. Dabei seien nach Geheimdiensterkenntnissen mindestens 1429 Menschen, darunter mindestens 426 Kinder, getötet worden.

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SDA-ATS