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Blick auf die belagerte Stadt Madaja in der Nähe von Damaskus. Madaja sowie drei weitere belagerte Städte sollen in den nächsten Tagen evakuiert werden. (Archiv)

KEYSTONE/EPA/YOUSSEF BADAWI

(sda-ats)

Nach mehr als zwei Jahren der Belagerung sollen in Syrien vier Städte evakuiert werden. Die Einigung zwischen Regierung und Rebellen sei auf Vermittlung Irans und Katars erfolgt, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Katar unterstützt im syrischen Bürgerkrieg die Rebellen, der Iran die Regierung von Staatschef Baschar al-Assad. Die am Dienstagabend erzielte Vereinbarung gelte für die von Regierungstruppen belagerten Städte Sabadani und Madaja bei Damaskus sowie die von Rebellen umzingelten Ortschaften Fua und Kafraja in der nordwestlichen Provinz Idlib, berichtete die Beobachtungsstelle.

Die Evakuierung werde voraussichtlich erst ab dem 4. April beginnen, als Zeichen des guten Willens sei in der Nacht aber eine Waffenruhe in Kraft getreten, sagte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. "Es ist dort jetzt ruhig", fügte er hinzu.

Die UNO hatte im Februar vor einer humanitären Katastrophe in den vier Städten gewarnt. Die Lage in Sabadani, Madaja, Fua und Kafraja sei verheerend, dort seien "60'000 unschuldige Menschen" eingeschlossen, die dringend Hilfe benötigten.

Die oppositionsnahe Beobachtungsstelle ist in Syrien breit vernetzt und stützt sich auf Angaben von Informanten. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite nur schwer überprüfbar.

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SDA-ATS