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Ein Zweig des internationalen Terror-Netzwerks Al-Kaida hat sich zu den Anschlägen im Irak bekannt, bei denen am Wochenende mehr als 100 Menschen getötet und über 300 verletzt wurden. Die Schiiten sollten sich "Tag und Nacht nicht in Sicherheit" fühlen, erklärte die Bewegung Islamischer Staat im Irak und im Morgenland am Sonntag.

Während der Feiern zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan kam es im Irak zu einer Serie von verheerenden Sprengstoffanschlägen und willkürlichen Feuerangriffen auf Zivilisten.

Allein in Bagdad, wo insgesamt zehn Autobomben auf Märkten und vor öffentlichen Gebäuden detonierten, zählte der Fernsehsender Al-Baghdadija 98 Opfer. In der nördlichen Stadt Kirkuk starben den Angaben zufolge 14 Menschen, als eine Autobombe neben einer schiitischen Moschee explodierte.

Weitere Sprengsätze detonierten in der Ortschaft Tus Chormato, die zur Provinz Salaheddin gehört, sowie in der südlichen Stadt Al-Nasirija. Die meisten Anschläge trafen am Samstag die Bewohner schiitischer Wohnviertel.

Die Vereinten Nationen verurteilten die Anschlagsserie. Seit Jahresbeginn hat die Gewalt im Irak wieder zugenommen.

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SDA-ATS