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In der 2. Runde der Super League blickt die Fussball-Schweiz am Samstag gespannt nach Neuenburg und den Auftritt des taumelnden FC Basel bei Xamax. In Zürich steigt gleichzeitig das Stadtderby.

Der Tag nach Raphael Wickys Freistellung brachte aus Basel nichts Neues. Es war auch nicht so, dass sich der FCB darum bemüht hätte, Antworten zu liefern. Im Gegenteil, er schottete sich komplett ab. Die sonst vor den Meisterschaftsspielen übliche Gesprächsrunde mit den Medien erklärte er in einem Schreiben für abgesagt und die Trainings werden bis auf die obligaten 15 Minuten im letzten vor dem Rückspiel in der Champions-League-Qualifikation gegen PAOK Saloniki unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Auch das ist ein Zeichen der grossen Anspannung im Klub. Wer am Mittwoch vor dem Meisterschaftsstart dem Trainer "das vollste Vertrauen" ausspricht (Sportchef Marco Streller) und ihn acht Tage und zwei Spiele später entlässt, diskreditiert sich selbst. Zudem drängt sich die Frage auf, warum nicht in der Sommerpause reagiert worden ist, so wie das der vor kurzem für sein Führungsgeschick noch gelobte Klub in seinen Erfolgsjahren einige Male getan hat.

Ausserhalb der verschlossenen Türen schossen unterdessen die Spekulationen über den möglichen Nachfolger ins Kraut, der Interimscoach Alex Frei zeitnah ablösen soll. Eine lange Liste von Namen kursierte auf den verschiedensten Medienportalen, selbst Murat Yakin, der 2014 im Streit gehen musste, und René Weiler, der eben erst in Luzern angefangen hat, wurden genannt. Naheliegender wäre trotz der am Donnerstag wieder einmal eindrücklich aufgezeigten Schnelllebigkeit des Geschäfts die Lösung Marcel Koller.

Das interimistische Gespann Alex Frei/Marco Schällibaum wird den FCB mindestens durch das bevorstehende Ligaspiel bei Aufsteiger Xamax führen, dem die Super-League-Rückkehr mit einem 2:0 in Luzern geglückt ist. "Eine Heimniederlage gegen Basel wäre keine Tragödie", erklärte Xamax-Trainer Michel Decastel vorsorglich. Aber auch er registrierte, dass der FCB in der aktuellen Verfassung verwundbar ist. Bereits wurden mehr als 9000 Tickets für Xamax' erstes Super-League-Heimspiel seit Ende 2011 abgesetzt.

Ruhe vor dem Zürcher Derby

Die Turbulenzen des innert 14 Monaten vom Schweizer Vorzeigeklub zum gewöhnlichen Superligisten degradierten FCB stellen die übrigen Partien der Super League vom Wochenende in den Schatten. Das Derby zwischen GC und dem FC Zürich warf kaum Wellen - was auch damit zu tun hat, dass in beiden Klubs Ruhe eingekehrt ist. Den Grasshoppers tut Thorsten Finks unerschütterliche Gelassenheit gut, der FCZ verdiente sich mit dem Cupsieg und der kämpferischen Leistung beim 2:1 gegen Thun Goodwill.

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SDA-ATS