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Der als Nummer 4 gesetzte Alexander Zverev scheitert überraschend schon in der 2. Runde. Der 20-jährige Deutsche unterliegt dem gleichaltrigen Kroaten Borna Coric mit 6:3, 5:7, 6:7 (1:7), 6:7 (4:7).

Vor dem US Open hatte Alexander Zverev gesagt, er traue sich den Turniersieg zu. Von vielen Experten war er als Herausforderer Nummer 1 von Roger Federer und Rafael Nadal angesehen worden. Zu Recht: Schliesslich hat der Weltranglisten-Sechste in diesem Jahr schon fünf Turniere gewonnen, darunter die beiden Masters 1000 von Rom und Montreal. In der kanadischen Metropole setzte er sich im Final eindrücklich gegen Federer durch.

Zweieinhalb Wochen später enttäuschte Zverev gegen Coric (ATP 61), der bislang ein insgesamt enttäuschendes Jahr hinter sich hat mit einigen wenigen Höhepunkten wie den Turniersieg in Marrakesch oder den Viertelfinal in Madrid. Der Hamburger leistete sich zu viele unerzwungene Fehler, nach dreieinhalb Stunden Spielzeit waren es deren 58. Zudem fehlte es ihm in den entscheidenden Momenten an Effizienz. Von elf Breakbällen nutzte er nur eine. Im vierten Umgang vergab er zwei Satzbälle.

Für Zverev gilt damit weiterhin, dass er sein Können bei den Grand-Slam-Turnieren nicht abrufen kann. Seine Bilanz bei Majors entspricht mit 12:10 Siegen und einem Achtelfinal als bestes Resultat (Wimbledon 2017) nicht den Erwartungen. In New York stand Zverev auch deshalb unter spezieller Beobachtung, weil er ein günstiges Los erwischte hatte. Er befand sich in der anderen Tableauhälfte als Federer und Nadal.

Besser als Zverev machte es ein anderer junger Spieler, der hoch gehandelt wird: Der 18-jährige Kanadier Denis Shapovalov (ATP 69) eliminierte den Weltrangliste-12. Jo-Wilfried Tsonga mit 6:4, 6:4, 7:6 (7:2).

Maria Scharapowa bleibt im Rennen

Zwei Tage nach ihrem beeindruckenden Sieg gegen die Weltranglistenzweite Simona Halep doppelte Maria Scharapowa nach. Die Russin setzt sich in der 2. Runde gegen die Ungarin Timea Babos (WTA 59), die Bezwingerin von Viktorija Golubic, in drei Sätzen und nach fast zweieinhalb Stunden mit 6:7 (4:7), 6:4, 6:1 durch.

Körperlich scheint Scharapowa auf der Höhe zu sein, was keine Selbstverständlichkeit ist. Denn seit ihrer Rückkehr auf die Tour nach der Dopingsperre im April musste sie diverse Blessuren auskurieren. Gegen Babos steigerte sich die 30-Jährige im Verlauf der Partie. "Ich spielte nicht mein bestes Tennis", urteilte sie. Sie habe sich aber fit und physisch stärker als die Gegnerin gefühlt.

Dass sie nun bereits zum Favoritenkreis gezählt wird, wollte Scharapowa nicht kommentieren. Sie nehme eine Partie nach der anderen: "Ich weiss, das ist ein langweilig Antwort. Aber jeder Match ist für mich speziell. Ich freue mich schon auf den nächsten." In der 3. Runde trifft Scharapowa auf die 18-jährige Amerikanerin Sofia Kenin (WTA 139).

Schon zu Ende ist das Turnier für als Nummer 5 gesetzte Caroline Wozniacki, die in den letzten Wochen gute Resultate verzeichnet hatte. Die Dänin, US-Open-Finalistin 2009 und 2014, unterlag der Russin Jekaterina Makarowa (WTA 40) 2:6, 7:6 (7:5), 1:6.

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SDA-ATS