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Neuenburg - Der Energiekonzern Alpiq hat im ersten Halbjahr 2010 unter sinkenden Strompreisen gelitten. Zugleich nahm die Nachfrage in Italien ab, und die Brennstoffkosten in den Kraftwerken Zentraleuropas stiegen.
Der Reingewinn sank auch wegen höherer Abschreiber um 10,4 Prozent auf 293 Mio. Franken, wie Alpiq am Freitag mitteilte. Der Umsatz des aus der Fusion von Atel und EOS entstandenen Konzerns schrumpfte um 0,8 Prozent auf 7,041 Mrd. Franken. Gebremst wurde Alpiq auch vom tieferen Euro-Kurs.
Der Energieabsatz erhöhte sich dagegen, unter anderem durch das wieder in Betrieb genommenen Speicherkraftwerk Bieudron (Cleuson-Dixence), deutlich um 13,3 Prozent auf 70,452 Terawattstunden.
Im Segment Energieservice halbierte sich der Betriebsgewinn (EBIT) fast um 13 Mio. auf 15 Mio. Franken. Alpiq erklärte dazu, das Investitionsbereitschaft der Netzbetreiber werde durch den Druck der Regulatoren auf die Netzentgelte, die Verkäufe von Netzen und die langwierigen Genehmigungsverfahren gedämpft.
Das Unternehmen, das für rund ein Drittel der Schweizer Stromversorgung verantwortlich ist, stellt weiterhin leicht rückläufige Resultate in Aussicht. Das Überangebot und der Wettbewerbsdruck werden laut Einschätzung von Alpiq anhalten, was zu weiteren Margeneinbussen führen werde.
Das Erreichen der Vorjahreswerte bleibe zwar das Ziel, erklärte Alpiq-Finanzchef Kurt Baumgartner. Trotz verstärkter Anstrengungen auf der Vertriebs-, Handels- und Optimierungsseite sowie konsequentem Kostenmanagement werde dies aber kaum möglich sein.

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SDA-ATS