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Die Weltbevölkerung lebt auf zu grossem Fuss - vor allem in den Industrienationen. Darauf machen Umweltschützer beim "World Overshoot Day" aufmerksam. (Themenbild)

KEYSTONE/AP/BOB EDME

(sda-ats)

Schon am 214. Tag des laufenden Jahres, am kommenden Mittwoch, hat die Weltbevölkerung die Erdressourcen für 2017 aufgebraucht. Von diesem Tag an zehrt die Menschheit von den bereits knappen Reserven unseres Planeten.

151 Tage oder 22 Wochen vor Jahresende - so früh wie noch nie - sind die Ressourcen, die die Erde innerhalb eines Jahres erneuern kann, von der Bevölkerung aufgebraucht. Umweltorganisationen, darunter auch WWF Schweiz, rufen anlässlich des "World Overshoot Day" vom 2. August zu einem effizienteren Umgang mit Ressourcen auf.

Der Welterschöpfungstag 2017 werde eine ganze Woche früher als im vergangenen Jahr erreicht, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. 1997 habe die Weltbevölkerung dafür rund neun Monate benötigt. Zwanzig Jahre später beginne die globale ökologische "Schuldenphase" bereits nach sieben Monaten.

Um den weltweiten Ressourcenhunger zu befriedigen, bräuchte es mittlerweile 1,7 Erden. Auch die Schweiz lebe deutlich über ihren Verhältnissen, schreibt der WWF. "Würden alle Länder so viele Ressourcen verbrauchen wie wir, bräuchte es gar drei Erden."

Einen Lebensstil, wie ihn die Amerikaner oder die Australier pflegen, wäre für die Umwelt noch schädlicher: Dann würden sogar fünf Planeten zur Deckung des Bedarfs an natürlichen Ressourcen nötig.

Die Umweltschützer regen die Bevölkerung deshalb an, ressourcenschonender und effizienter zu leben. Auch in der Schweiz müsse die Energiewende als Antwort auf die ökologischen Herausforderungen beschleunigt und der Lebensstil angepasst werden.

www.footpringnetwork.org

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SDA-ATS