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Amerika ist nach einer Untersuchung der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) die Region mit den meisten Gewalttaten weltweit.

"120'000 Menschen werden jedes Jahr in Nord- und Südamerika getötet, sagte der Sicherheitssekretär der OAS, Adam Blackwell, am Montag bei der Vorstellung der Studie "Alertaamérica" in San Salvador am Rande der 41. Tagung OAS-Generalversammlung mit. In 2009 seien sogar 133'813 Menschen durch Gewaltanwendung zu Tode gekommen.

Die Gewalt habe in erster Linie mit dem Drogenhandel zu tun, der im vergangenen Jahr in ganz Amerika rund 400 Milliarden Dollar bewegt habe, sagte Blackwell weiter. Bereits im Jahre 2000 hätten allein die Konsumenten in den USA 64 Milliarden Dollar für Drogen ausgegeben, das sei mehr als das Doppelte des Bruttoinlandsproduktes eines Staates wie Bolivien.

Der Experte warnte aber davor, einzelne Staaten wie Mexiko oder Brasilien insgesamt als gewalttätig zu charakterisieren. Es seien von der organisierten Kriminalität und den von ihr begangenen Morden in der Regel nur bestimmte Landesteile besonders betroffen.

Die 41. Generalversammlung der OAS, zu der auch Beobachter aus Europa eingeladen sind, befasst vor allem mit Fragen der Sicherheit in der Region. Die Aussenminister mit ihren Delegationen aus 34 Ländern des Kontinents bereiten auch den nächsten Gipfeltreffen der Staatschefs in Cartagena, Kolumbien, vor. Das Treffen geht an diesem Dienstag zu Ende.

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SDA-ATS