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Nach einer Durststrecke von neun Jahren bescheren Skip John Shuster und seine Crew dem amerikanischen Männercurling wieder eine WM-Medaille. Das US-Team gewinnt in Basel das Spiel um Bronze.

Die Amerikaner aus dem Bundesstaat Minnesota hatten gegen die an der Weltmeisterschaft in der St. Jakobshalle überraschenden Japaner im Playoff-Spiel des Dritten gegen den Vierten der Vorrunde 5:4 gewonnen. Im Halbfinal verloren sie gegen Dänemark 3:9, bevor sie sich im Spiel um den 3. Platz mit einem 8:6-Erfolg erneut an den Japanern schadlos hielten.

Die von Yusuke Morozumi angeführten Japaner aus der Olympiastadt Nagano verpassten knapp und mit einigem Pech die erste WM-Medaille für das japanische Männercurling, derweil die Amerikaner eine ungewöhnlich lange erfolglose Zeit beendeten. In den Siebzigerjahren waren die USA in fünf Jahren dreimal Weltmeister geworden, nämlich mit den Teams des legendären Bud Somerville (1974 in Bern), von Bruce Roberts und von Bob Nichols.

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SDA-ATS