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Simon Ammann kommt immer besser in Fahrt. Beim zweiten Weltcup-Springen des Wochenendes im russischen Nischni Tagil belegte der Toggenburger den 12. Rang.

Der erste Sprung auf 123,5 m gelang Ammann eher besser, obwohl er im Finaldurchgang noch 133,5 m weit flog. Ein Sprung bei Windstille trug ihm den 11. Zwischenrang ein. Bei der Reprise bei Aufwind gelang die Landung etwas weniger gut. Der Toggenburger zeigt inzwischen regelmässig den Telemark und hat seinen Rückstand auf die Konkurrenz bei den Stilnoten verkleinert. Fakt ist aber auch, dass Ammann am Sonntag die schlechtesten Haltungsnoten der Top 20 erhielt.

Gleichwohl kommt der 36-Jährige den angestrebten Top-Ten-Platzierungen Schritt für Schritt näher. In Wisla verpasste er noch den Finaldurchgang, in Kuusamo steigerte er sich auf Platz 19 und am Samstag in Nischni Tagil wurde er 16.

Gregor Deschwanden, der am Samstag mit einem 7. Rang die Olympia-Qualifikation geschafft hatte, holte 24 Stunden später als 28. noch drei Weltcuppunkte.

Den Wettkampf vom Sonntag gewann der Deutsche Andreas Wellinger vor seinem Teamkollegen Richard Freitag und dem Österreicher Stefan Kraft. Wellinger feierte seinen dritten Weltcupsieg.

Am kommenden Wochenende treten die Skispringer nahe der Schweizer Grenze in Titisee-Neustadt an. Danach zügelt der Tross nach Engelberg.

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SDA-ATS