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Auf ihrer Flucht aus Syrien und dem Irak sind viele Frauen nach Angaben von Amnesty International Gewalt, Ausbeutung und sexueller Belästigung ausgesetzt. Dies gilt demnach "für jede Station ihrer Reise, einschliesslich auf europäischem Boden".

In ihrem Bericht vom Montag rief die Menschenrechtsorganisation am Montag Regierungen und Hilfsorganisationen auf, für die Sicherheit der Frauen zu sorgen.

Amnesty befragte nach eigenen Angaben 40 weibliche Flüchtlinge in Norwegen. Viele hätten von physischem Missbrauch und finanzieller Ausbeutung berichtet. Sie seien von Schmugglern, Sicherheitspersonal oder anderen Flüchtlingen unter Druck gesetzt worden, Sex zu haben.

"Nachdem sie die Schrecken des Krieges in Syrien und im Irak erlebten, haben diese Frauen alles riskiert, um für sich und ihre Kinder Sicherheit zu finden", sagte Amnesty-Mitarbeiterin Tirana Hassan. Stattdessen seien sie "erneut Gewalt und Ausbeutung ausgesetzt, mit wenig Unterstützung oder Schutz".

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SDA-ATS