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Modell eines unbemannten US-Kampfroboters. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/SUSAN WALSH

(sda-ats)

Vor einer neuen Beratungsrunde der Uno hat Amnesty International die weltweite Ächtung autonomer Offensivwaffen - sogenannter Killer-Roboter - gefordert. Bei dem am Montag beginnenden Treffen in Genf müssten sich die Staaten für ein völkerrechtliches Verbot einsetzen.

"Killer-Roboter sind nicht mehr nur der Stoff für Science-Fiction-Geschichten", warnte Amnesty-Expertin Rasha Abdul Rahim. Die Expertin verwies auf intelligente Drohnen und Gewehre, die sich ohne menschliches Zutun selbst ihr Ziel aussuchen.

"Das Völkerrecht hält mit den technologischen Fortschritten längst nicht mehr Schritt", warnte sie. "Wir bewegen uns in Richtung einer Zukunft, in der die Menschen aus den Entscheidungsprozessen beim Einsatz von Gewalt ausgeschlossen sein könnten."

Wichtige Staaten lehnen Verbot ab

Die Vereinten Nationen in Genf setzen ab Montag für eine Woche auf Expertenebene ihre Gespräche über die Killer-Roboter fort. Bei der letzten Beratungsgrunde im April sprachen sich laut Amnesty 26 Staaten für ein komplettes Verbot solcher Waffensysteme aus - unter ihnen Österreich, Brasilien und Ägypten.

Mehrere wichtige Staaten lehnten ein Verbot aber ab, kritisierte Amnesty. Darunter seien Staaten, die an der Entwicklung solcher Systeme arbeiteten. Amnesty nannte als Beispiel Frankreich, die USA, Grossbritannien, Israel, Russland und Südkorea.

Automatische Waffensysteme wie unbemannte, aber von Menschen gesteuerte Drohnen sind bereits heute im Einsatz. Experten rechnen damit, dass in 20 Jahren auch vollkommen autonome Kampfroboter zur Verfügung stehen.

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SDA-ATS