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Glamouröse Menschen gibt es nicht erst seit heute. Das Reichsmuseum in Amsterdam zeigt in der Schau "High Society" Ganzkörperporträts, die Meister wie Cranach, Munch oder Manet von den Promis ihrer Zeit gemalt haben. Hier der Arzt Dr. Samuel-Jean Pozzi, gemalt von John Singer Sargent. (zVg)

Pressebild (Ausschnitt)

(sda-ats)

Mächtig, exzentrisch und unermesslich reich: Das Amsterdamer Reichsmuseum präsentiert 39 lebensgrosse Porträts der Eliten aus vier Jahrhunderten. "High Society" sei die erste Ausstellung zu dieser besonderen Art der Porträtmalerei, sagt der Direktor des Museums.

"Es sind Werke der besten Porträtmaler der Kunstgeschichte", so Taco Dibbits am Dienstag. Mit Leihgaben aus elf Ländern ist es die internationalste Ausstellung, die es jemals im Reichsmuseum gegeben hat.

Ganzkörper-Porträts sind relativ selten. Vor allem mächtige Fürsten und reiche Kaufleute liessen sich lebensgross abbilden. Die Werke vom frühen 16. bis zum 20. Jahrhundert stammen von Meistern wie Cranach, Veronese, Velázquez, Gainsborough, Munch und Manet.

Im Mittelpunkt stehen Rembrandts Hochzeitsporträts des Ehepaares Marten Soolmans und Oopjen Coppit (1634). Sie sind zum ersten Mal nach umfangreicher Restaurierung wieder zu sehen. Die Gemälde waren 2016 nach heftigem Streit gemeinsam von den Niederlanden und Frankreich einem Privatsammler abgekauft worden.

https://www.rijksmuseum.nl/en/high-society-info

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SDA-ATS