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An den Solothurner Filmtagen sind politische Untertöne zu erwarten

Wie steht es um das Schweizer Filmschaffen? In den kommenden acht Tagen geben die 53. Solothurner Filmtage als Werkschau des Schweizer Films eine Antwort. Sie werden am (heutigen) Donnerstag von Bundespräsident Alain Berset eröffnet. (Archivbild)

Keystone/ANTHONY ANEX

(sda-ats)

Vom WEF in einen ganz anderen Film: Bundespräsident Alain Berset eröffnet am (heutigen) Donnerstag die 53. Solothurner Filmtage. Doch die Politik wird an der diesjährigen Werkschau des Schweizer Films nicht aussen vor bleiben.

So finden an den Filmtagen Veranstaltungen statt, die sich gegen die No-Billag-Initiative stark machen. Dazu zählt ein Kurzprogramm mit Spots, die auf teils humoristische Weise zeigen, wie es in der Schweiz nach der Annahme der Initiative zu und her gehen könnte. Daneben laden Schauspieler wie Stefan Gubser, Heidi Maria Glössner oder "Wilder"-Darstellerin Sarah Spale zu einer performativen Aktion am 31. Januar ein. Am selben Tag ist zudem ein Podium geplant.

Filmisch eröffnet werden die Filmtage in der Reithalle mit dem Dokumentarfilm "A l'école des Philosophes" des Westschweizer Regisseurs Fernand Melgar. Der 56-Jährige ("Vol spécial") zeigt in seinem berührenden Werk den Alltag einer Schule für Kinder mit Behinderungen.

Die 53. Filmtage enden am 1. Februar mit der Vergabe der beiden Auszeichnungen "Prix de Soleure" und "Prix du Public". In den beiden Wettbewerbskategorien sind neue Filme wie der Spielfilm "Mario" von Marcel Gisler, der Medien-Dokfilm "Die Vierte Gewalt" von Dieter Fahrer oder die Doku-Fiktion "Bis ans Ende der Träume" von Wilfried Meichtry zu sehen. "Rencontre"- Ehrengast der diesjährigen Filmtage ist der Zürcher Regisseur Christoph Schaub ("Giulias Verschwinden").

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