Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Ein Jahr nach dem tödlichen Flugzeugabsturz des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski haben am Unfallort in Westrussland Angehörige der insgesamt 96 Opfer gedacht.

Auf dem Flughafen der Stadt Smolensk beteten am Samstag rund hundert Verwandte und Familienmitglieder bei dichtem Schneeregen an den Trümmern der Präsidentenmaschine. Die Trauernden wurden von Anna Komorowska begleitet, der Frau von Lech Kaczynskis Nachfolger Bronislaw Komorowski. Das polnische Fernsehen übertrug die Zeremonie live.

Das Flugzeug, eine russische Tupolew Tu-154M der polnischen Luftwaffe, war am 10. April 2010 im Nebel zerschellt, keiner der Insassen überlebte. Über die Unfallursache war heftiger Streit ausgebrochen.

"Das Schicksal lässt sich nicht ändern, die Zeit kann nicht zurückgedreht werden", sagte Komorowska. Möglich seien aber gegenseitige Hilfe und gemeinsames Beten, betonte die polnische First Lady.

Am Gedenkstein in der Nähe der Absturzstelle wurden Kränze von Russlands Präsident Dmitri Medwedew sowie von Regierungschef Wladimir Putin und dem russischen Volk niedergelegt. Sprecher trugen die Namen aller 96 Opfer vor.

Wegen eines innenpolitischen Streits war nur ein Teil der Angehörigen mit der Präsidentengattin nach Smolensk gekommen. Familien, die dem national-konservativen Oppositionschef Jaroslaw Kaczynski nahe stehen, boykottieren die offiziellen Feiern.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS