Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Islamabad - Nach den schweren Überschwemmungen in Pakistan sind laut einer neuen UNO-Schätzung mindestens zehn Millionen Menschen Obdachlos. Angesichts der grossen Not warb Hollywood-Star Angelina Jolie bei einem Besuch im Katastrophengebiet um mehr internationale Hilfe.
Die Sonderbotschafterin des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR kam am Dienstag in einem Auffanglager im Nordwesten des Landes mit Flutopfern zusammen. Dabei rief sie die Welt erneut zur Unterstützung auf. "Jeder sollte etwas unternehmen", sagte sie.
Bereits vergangenen Woche hatte sich Jolie zu der Flutkatastrophe geäussert: "Das ist nicht nur eine humanitäre Krise, es ist eine ökonomische und soziale Katastrophe." Die Schauspielerin spendete 100'000 US-Dollar für das UNHCR in Pakistan.
Mit Blick auf die Zahl der hilfsbedürftigen Menschen sagte der Sprecher des UNO-Büros für die Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) in Islamabad, die Katastrophe sei eine der "schlimmsten humanitären Krisen" der Geschichte der Vereinten Nationen.
Bislang hatte die UNO die Zahl der Obdachlosen mit rund 4,8 Millionen beziffert. Nach einer neuen Schätzung stieg die Zahl auf mindestens zehn Millionen. Zudem schätzt die UNO, dass mehr als 18 Millionen Pakistaner von den Überschwemmungen direkt betroffen sind.
UNO warnt vor weltweiten FolgenDer Regionaldirektor des UNO-Entwicklungsprogramms UNDP warnte vor weltweiten Folgen der Katastrophe, sollte den Opfern nicht ausreichend geholfen werden. "Wenn es grössere Unruhen in Pakistan gibt, wird das grössere regionale und globale Implikationen haben", sagte er. Der Kampf "um die Herzen und Köpfe der Menschen hier ist daher sehr wichtig."
Ein UNO-Sprecher in New York sagte, UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon befürworte eine Geberkonferenz für Pakistan. Als Datum sei der 19. September im Gespräch. Die Vereinten Nationen hatten am Montag nachlassende Hilfe für die Betroffenen beklagt.
Obwohl die Notlage fortbestehe, habe der Zustrom von Hilfsgeldern merklich abgenommen. Von den von den UNO geforderten 460 Millionen Dollar Nothilfe wurden bislang 321 Millionen Dollar gezahlt oder zugesagt.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS