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Die pakistanische Justiz hat die Anklage von Ex-Militärmachthaber Pervez Musharraf auf kommenden Montag vertagt. Musharraf kam der Vorladung des Gerichts von Rawalpindi am Dienstag nicht nach.

Nach Angaben seines Anwalts und der Polizei wäre sein Erscheinen angesichts von mehreren Morddrohungen zu gefährlich gewesen. Musharraf muss sich laut Staatsanwaltschaft wegen Verschwörung zum Mord an Benazir Bhutto verantworten.

Die Oppositionsführerin war am 27. Dezember 2007 bei einer Wahlkampfveranstaltung in Rawalpindi ermordet worden. Bei dem Selbstmordattentat und der anschliessenden Schiesserei wurden 16 weitere Menschen getötet.

Musharraf, der Pakistan von 1999 bis 2008 regierte, war Ende März nach vier Jahren im Exil in sein Heimatland zurückgekehrt, um an der Parlamentswahl im Mai teilzunehmen. Ein Gericht untersagte jedoch seine Kandidatur.

Der frühere Armeechef steht derzeit in seiner Villa am Rande der Hauptstadt Islamabad unter Hausarrest. Sein Verteidiger hatte ursprünglich angekündigt, Musharraf werde bei allen Terminen anwesend sein und auf nicht schuldig plädieren.

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SDA-ATS