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Arzt Daniel Garcia (links) erläutert die Vorteile der neuen Notfallstation im Berner Kinderspital.

KEYSTONE/PETER KLAUNZER

(sda-ats)

In Bern ist am Freitag die Sanierung der Kinderklinik des Inselspitals offiziell abgeschlossen worden. Damit geht ein Projekt zu Ende, das 2007 wegen der Pilzinfektion zweier krebskranker Kinder für Schlagzeilen sorgte.

Danach passten Kanton Bern und Inselspital das Bauprogramm an, verlängerten die Bauarbeiten und stellten für die krebskranken Kinder Container aufs Dach des Labortrakts. Es sei eine anspruchsvolle Sanierung gewesen, teilte die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion am Freitag mit.

Die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer sagte bei der Einweihungszeremonie am Freitag, sie würde nie wieder bei laufendem Betrieb ein Spitalgebäude sanieren.

Statt wie geplant bis 2012 dauerten die Arbeiten nun also bis 2017 und die Kosten stiegen von 104 auf 140 Millionen Franken. Erneuert wurde die gesamte Haustechnik. Auch alle Flachdächer des Gebäudes aus den 1970er-Jahren sind neu sowie die Fenster. Zudem ist die Klinik, die pro Jahr rund 3000 Kinder betreut, nun erdbebensicher, und die Notfallstation ist grösser und heller.

Die beiden krebskranken Kinder, die 2007 vermutlich wegen des Baustaubs Pilzsporen einatmeten, trugen keine Folgeschäden davon. Das sagte der Ärztliche Direktor des Inselspitals am Freitag auf Anfrage. Die Infektionen konnten geheilt werden. Weitere vergleichbare Fälle traten nicht mehr auf.

SDA-ATS

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