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Auch für das Studienjahr 2011/2012 haben sich mehr Leute für ein Medizinstudium angemeldet als es Studienplätze gibt. Mit Eignungstest werden die Bewerberinnen und Bewerber gesiebt, wie die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) am Montag mitteilte.

An den Universitäten Basel, Bern, Freiburg und Zürich haben sich 2936 Personen für das Studium der Humanmedizin ab Herbst 2011 angemeldet. Damit wird die Kapazität um 350 Prozent überschritten. 408 Anmeldungen sind fürs Studium der Veterinärmedizin eingegangen, 324 für die Zahnmedizin. Hier betragen die Kapazitätsüberschreitungen 172 respektive 128 Prozent.

Obwohl rund 20 Prozent der Interessenten ihre Bewerbung erfahrungsgemäss noch vor dem Testtermin wieder zurückziehen, dürfte es vor allem bei der Human- und der Veterinärmedizin eine Überschreitung der Aufnahmekapazitäten geben. Am 8. Juli werden deshalb für die Bewerber aller drei Richtungen wie schon in den Vorjahren Eignungstests durchgeführt.

An der Universität Genf werden die Aufnahmekapazitäten in Humanmedizin um 161 Prozent überschritten. Zum zweiten Mal in Folge hat der Kanton Genf beschlossen, den an den Universitäten der Deutschschweiz praktizierten Eignungstest für das Medizinstudium ebenfalls durchzuführen, jedoch ohne die Ergebnisse als Selektionsinstrument zu verwenden.

Auch an den Universitäten Lausanne (597 Anmeldungen auf 197 Plätze) und Neuenburg (73 Anmeldungen auf 47 Plätze) werden die Kapazitäten in Humanmedizin deutlich überschritten. Diese Universitäten verzichten jedoch weiterhin auf die Durchführung eines Eignungstests, führen aber die intrauniversitäre Selektion weiter.

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SDA-ATS